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Stutzmann, Amalie

Amalie Stutzmann wurde in Kekastel/Lothringen geboren. Sie war Diplom-Krankenschwester. 1928 wurde der nicht-eheliche Sohn Markus in Darmstadt geboren, dem 1939 mit einem „Kindertransport" die Flucht in das Exil nach Palästina gelang.
Amalie Stutzmann war als Krankenpflegerin im Rothschildschen Hospital und später im Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde, Gagernstraße 36, beschäftigt. Meist arbeitete sie im Nachtdienst, um sich tagsüber dem Sohn widmen zu können. Aufbesserung des Gehaltes durch Privatpflege und die Verabreichung von Injektionen. Beim November-Pogrom 1938 Demolierung und Plünderung der Wohnung sowie Bedrohung von Amalie Stutzmann und ihrem Sohn. Frankfurter Adressen um 1928 Wittelsbacher Allee 7, Zwei-Zimmer-Wohnung Sandweg 11, zuletzt Suppenanstalt für Israelitische Arme, Hanauer Landstraße 17.
Der Stolperstein wurde initiiert vom Sohn Markus Abraham Bar Ezer. Bei der Verlegung nahmen er und weitere zehn Angehörige aus Israel teil.

Personen
Amalie Stutzmann
Geburtsdatum:23.11.1890
Deportation:11.11.1941 nach Minsk
Todesdatum:unbekannt

Quelle

Literatur:
Markus Abraham Bar Ezer, Die Feuersäule. Zum Andenken an meine Mutter Amalie Stutzmann, Gott habe sie selig, Eigendruck 2009
Helga Krohn (Hrsg), Vor den Nazis gerettet. Eine Hilfsaktion für Frankfurter Kinder. Schriftenreihe des Jüdischen Museums Frankfurt am Main Band 3, 1995

Stolperstein Sandweg 11 Amalie Stutzmann © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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