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Weigert, Carl und Elisabeth und Süß, Elisabeth

Oberlandesgerichtsrat Carl Ernst Weigert stammte aus Stettin und war mit der in Frankfurt geborenen Elisabeth, genannt Ella, geb. Suess verheiratet.

Carl Ernst Weigert war verfolgungsbedingt, vermutlich auf Grundlage des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden.

1. Reihe, sitzend: Amalie Flesch-Thebesius, Hella Flesch und Elisabeth Weigert  um 1930<br />
2. Reihe, stehend: Max Flesh-Thebesius, Max Flesch (Max ist der Bruder des Großvaters von Marlies Flesch-Thebesius),  Marlies Flesch-Thebesius um 1930  © Foto: Privat
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Die Ehefrau war Eigentümerin der Liegenschaft Finkenhofstraße 15, wo die Eheleute bis zu ihrem Tod wohnten. Allerdings musste das Grundstück am 4. Dezember 1941 für 31.000 Reichsmark verkauft werden und zwangsweise eine „Judenvermögensabgabe“ in Höhe von 15.735 Reichsmark durch das Ehepaar entrichtet werden.

Carl Ernst Weigert, Elisabeth Weigert und deren Mutter Betty Suess schieden vermutlich angesichts der für den 15. September 1942 geplanten Deportation nach Theresienstadt gemeinsam aus dem Leben.

Personen
Carl Ernst Weigert
Geburtsdatum:14.6.1884
Todesdatum:10.9.1942 Flucht in den Tod
Elisabeth Weigert, geb. Süss
Geburtsdatum:18.8.1889
Todesdatum:10.9.1942 Flucht in den Tod
Elisabeth Süss, geb. Creizenach
Geburtsdatum:6.6.1869
Todesdatum:10.9.1942 Flucht in den Tod

Quelle

Bei der Verlegung sprach Marlies Flesch-Thebesius, eine Verwandte der Weigerts.

Stolperstein Finkenhofstraße 15 Carl Ernst Weigert   © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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Stolperstein Finkenhofstraße 15 Elisabeth Weigert  © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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Stolperstein Finkenhofstraße 15 Elisabeth Süss  © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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