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Rosenbusch, Eduard und Gertrud

Eduard Rosenbusch wurde in Nürnberg geboren. Er war von Beruf Bankier und verheiratet mit Gertrud Rosenbusch, die aus Worms stammte. Das Ehepaar hatte zwei Söhne, Hans Rosenbusch, geboren am 5. Juli1912, und Max Rosenbusch, geboren am 8. September 1904. Max Rosenbusch gelang die Flucht in das spanische Exil, Hans Rosenbusch entkam in die USA und lebte in NewYork.

Die Rosenbuschs hatten zwangsweise eine „Judenvermögensabgabe“ in Höhe von 9.678,15 Reichsmark zu entrichten sowie andere Abgaben an die Jüdische Gemeinde in Höhe von 98.558 Reichsmark. Die Familie musste 1942 ihre Wohnung in der Schumannstraße 51 verlassen und wohnte bis zur Deportation zuerst in der Dantestraße 7, zuletzt in einer baulich noch nicht fertiggestellten Wohnung in der Ostendstraße 9.

Die Stolpersteine wurden initiiert von Bewohnern der Schumannstraße.

Personen
Eduard Rosenbusch
Geburtsdatum:26.8.1871
Deportation:15.9.1942 Theresienstadt
Todesdatum:23.10.1942
Gertrud Rosenbusch, geb. Langenbach
Geburtsdatum:22.7.1880
Deportation:15.9.1942 Theresienstadt; Auschwitz
Todesdatum:unbekannt
Stolperstein Schumannstraße 51 Eduard Rosenbusch © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main<br />
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Stolperstein Schumannstraße 51 Gertrud Rosenbusch © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main<br />
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