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Strauss, Isidor

Isidor Strauss wurde in Fronheim als Sohn von Heinrich Strauss und Juliane Strauss, geb. Aron, geboren. Er heiratete 1919, die Ehe wurde 1937 geschieden. Seine Frau Flora Toni Strauss, geborene Metzger, wurde am 13. November 1894 in Mainz geboren. Der Ehefrau gelang die Flucht in das US-amerikanische Exil; auch der 1920 zur Welt gekommene Sohn Charles (Karl Heinz) Strauss lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in New York. Flora Strauss starb 1972.

Isidor Strauss war Inhaber eines Kurzwaren en Gros-Geschäftes in der Kaiserstraße 42. Der Betrieb beschäftigte stets acht bis zehn Angestellte. Nach dem Novemberpogrom war Isidor Strauss vom 14. Juni 1938 bis 14. März 1942 mit der Häftlingsnummer 5056 im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert, Haftgrund: „Arbeitsscheu-R[eich], Jude“. Das Frankfurter Geschäft wurde zum 31. Dezember 1938 abgemeldet. Zuletzt empfing Isidor Strauss monatlich 40 Reichsmark von der Jüdischen Wohlfahrtspflege. Nachdem er die Wohnung Schumannstraße 26 verlassen musste, lebte er in der Bürgerstraße 25, Elkenbachstraße 3/I und zuletzt im Jüdisches Altersheim Sandweg 7.


Der Stolperstein wurde initiiert von Bewohnern der Schumannstraße.

Personen
Isidor Strauss
Geburtsdatum:17.2.1879
Deportation:1938 Buchenwald, 1942 unbekannt
Todesdatum:unbekannt
Stolperstein Schumannstraße 26 Isidor Strauss © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main<br />
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