Logo FRANKFURT.de

Chocholous, Sara

Sara Chocholous wurde in Winzenheim im Elsaß geboren. Sie war verheiratet mit Franz Chocholous, geb. 1877 in Bohdanec(Österreich-Mähren). Dieser arbeitete entweder in einem der vielen Reitställe in Niederrad oder beim Gestüt Waldfried der Gebrüder Weinberg. Das Ehepaar hatte zwei Söhne, Albert (geb.1907) und René (geb.1909), und wohnte in der Gundhofstraße 11.

Nach dem Tod ihres Mannes und dem Auszug der beiden Söhne zog Sara Chocholous um 1938 in die Adolfstraße 24 (heute Apostelstraße 20). Am 22.11.1938, knapp zwei Wochen nach der Pogromnacht, wurde sie von Pfarrer Felix Rau in der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde getauft. Taufpatinnen waren die Pfarrersfrau Ria Rau und das Gemeindemitglied Eugenie Hinkel.

Ende 1943 wurde Sara Chocholous gezwungen, aus der Adolfstraße 24 auszuziehen und in ein sogenanntes „Judenhaus“ in der Ostendstraße 18 umzuziehen.

Der Stolperstein wurde initiiert von der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde.

Personen
Sara Chocholous, geb. Salomon
Geburtsdatum:3.9.1869
Deportation:8.1.1944 nach Theresienstadt
Todesdatum:23.11.1944
Stolperstein Apostelstraße 20 Sara Chocholous © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
Dieses Bild vergrößern.