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Edelmann, Irma und Inge

Irma Edelmann stammte aus einer jüdischen Familie und wurde als Tochter von Daniel Loeb und von Berta Loeb, geb. Mayer, in Reichelsheim (Odenwald) geboren. Sie hatte zwei Schwestern und einen Bruder: eine Schwester starb in Antwerpen (Belgien), die zweite 1980 in Madrid (Spanien), das Schicksal ihres Bruders Max Loeb ist jedoch unbekannt. Der Vater betrieb die großelterliche Metzgerei „Daniel Loeb“ in der Schnurgasse 30. Irma besuchte die Anna-Schule, war Verkäuferin und mit dem evangelischen Georg Edelmann (1912-1964) nach NS-Definition in „Mischehe“ verheiratet. Die Familie wohnte im Kleinen Wollgraben 7 (heute etwa bei der Kurt-Schumacher-Straße 10 gelegen).

Inge Edelmann
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Am 31.03.1934 wurde die Tochter Inge geboren und von Pfarrer Georg Struckmeier in der evangelischen St. Paulsgemeinde getauft. Irma Edelmann wurde am 8.2.1943 von der Gestapo verhaftet und in ein Frankfurter Gefängnis verschleppt, wo sie etwa vier bis sechs Wochen festgehalten wurde.
Laut Todesurkunde starb sie in Auschwitz an „Grippe und Herzschwäche“. Ihre Tochter Inge wurde noch 1945 nach Theresienstadt deportiert, am 23.6.1945 konnte sie nach Frankfurt zurückkehren.

Personen
Inge Edelmann
Geburtsdatum:31.3.1934
Deportation:14.2.1945 Theresienstadt
Todesdatum:überlebt/befreit
Irma Edelmann, geb. Loeb
Geburtsdatum:16.10.1913
Deportation:1943 Auschwitz
Todesdatum:12.9.1943
Stolperstein Kurt-Schumacher-Straße 10 Irma Edelmann © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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Stolperstein Kurt-Schumacher-Straße 10 Inge Edelmann © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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