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Kersten, Elisabeth

Elisabeth Kersten wurde in Frankfurt am Main geboren und ist die Tochter des aus Schleswig stammenden Theodor Kersten (Jg. 1887) und von Henriette, geb. Rumpf, die 1870 in Frankfurt geboren wurde. Der Vater lebte seit 1891 in Frankfurt und hatte eine Buch- und Steindruckerei. 1920 zog die Familie von der Ecken¬heimer Landstraße 403 nach Am Eckenheimer Friedhof la. Elisabeth war geistig behindert und kam in verschiedene „Heilanstalten". Laut Mitteilung des Standesamtes Erbach ist Elisabeth Kersten am 20.4.1943 in der Landesheilanstalt Hadamar verstorben.
Sie gehört zu den Opfern der sogenannten „zweiten Mordphase" in der Tötungsanstalt Hadamar, bei von August 1942 bis Kriegsende rund 4.500 Menschen vor allem mit überdosierten Medikamenten und gezielter Mangelernährung ermordet wurden.
Der Stolperstein wurde initiiert vom Heimatverein Eckenheim.

Personen
Elisabeth Kersten
Geburtsdatum:23.12.1905
Deportation:"Landesheilanstalt" Hadamar
Todesdatum:20.04.1943
Stolperstein Am Eckenheimer Friedhof 1a Elisabeth Kersten © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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