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Honsellbrücke

Seit ihrer Errichtung von 1906 bis 1911 über der Einfahrt des Osthafens dient die Brücke als Zufahrt auf die Frankfurter Osthafenmole. Über sie wurden große Mengen des Lastverkehrs abgewickelt. Die Honsellbrücke ist eine Stahlfachwerk-Sichelbogenbrücke mit einer Spannweite von 90 Meter, je einer Fahrbahn pro Richtung und beidseitig einem Gehweg. Die über 260 Meter lange Vorlandbrücke hatte ursprünglich sechs Brückenbögen. Das Gesamtensemble stellt ein architektonisch wertvolles Brückenbauwerk dar. Alle ihre Einzelbestandteile sind denkmalgeschützt wie die Vorlandbögen, die Straßenlaternen, die Arbeiterreliefs und die Pantherskulptur an den Köpfen der Brückenpfeiler.

Honsellbrücke während der Sanierung 2012 © Stadt Frankfurt am Main
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Verkehrstechnisch wurde sie deutlich aufgewertet: Im Rahmen der Baumaßnahme Honsellstraße wurden die Straße, die Honsellrampe und die Brücke erneuert. Die Honsellstraße wurde zwischen der Hanauer Landstraße und Eyssenstraße niveaugleich ausgebaut. Dafür musste der Neigungswinkel der Straße und somit das zur Honsellbrücke führende Vorlandbauwerk verändert werden. Die Bögen des Vorlandbauwerks, die über die Mayfahrtstraße und die Eyssenstraße führen, konnten nur zum Teil erhalten bleiben. Die beiden direkt an die Honsellbrücke angrenzenden Bögen blieben bestehen, die übrigen vier Bögen wurden zurückgebaut.

Ein neues Rampenbauwerk schafft nunmehr den Anschluss von dem Knotenpunkt Honsellstraße/Eyssenstraße an die Honsellbrücke. Und in ihrer Verlängerung entstand zwischen Hafeninsel und Deutschherrnufer die neue Osthafenbrücke, der Brückenschlag zum südlichen Mainufer.

Adresse

Honsellbrücke
Frankfurt am Main