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05.10.2017

+++ Sperrfrist 18 Uhr +++ Stadt Frankfurt würdigt Engagement gegen Kinderarmut

(kus) Die Stadt Frankfurt hat am Donnerstag, 5. Oktober, erstmalig Erzieher, Kinderbeauftragte, Lehrkräfte, Mitarbeiter von Kinder- und Jugendhäusern und viele weitere Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, mit einem Empfang in der Paulskirche geehrt. Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte die Gäste: „Wir wollen Ihr tägliches Engagement würdigen und Ihnen danken, dass Sie die Kinder unserer Stadt ermutigen und unterstützen, emanzipierte Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden.“

Feldmann wolle mit den Menschen reden, über die in der Politik so häufig gesprochen wird: „ Mit Ihnen, die sich jeden Tag der wichtigsten Aufgabe widmen, die es in unserem Land, in unserem Frankfurt nur geben kann, wird viel zu selten gesprochen.“

Gerade Kinder aus einkommensschwachen Haushalten würden durch die engagierte Arbeit der Betreuungseinrichtungen, Kinder- und Jugendhäuser, Schulen und vieler weiterer Akteure dazu ermutigt, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und der Armutsfalle zu entgehen. „Frankfurt ist zu reich für arme Kinder“, sagte Feldmann und erläuterte: „Deshalb tun wir als Stadt sehr viel. Wir investieren in unsere Schulen, in den Ausbau der Kinderbetreuung und auch in die gesellschaftliche Teilhabe durch das Schülerticket oder den kostenfreien Eintritt in unsere Museen.“

Gleichzeitig dürfe man sich nicht ausruhen und müsse die Angebote für Familien weiter ausbauen. Aufgrund seiner beruflichen Biografie als Leiter eines Kinder- und Jugendhauses in Bonames wisse er, dass noch mehr getan werden müsse, um Frankfurter Familien noch stärker zu unterstützen. Hierzu gehöre für ihn die kostenfreie Kinderbetreuung und die Anhebung der Einkommensgrenzen für den Frankfurt-Pass.

„Für sämtliche Aktivitäten brauchen wir Sie. Sie kennen die Kinder und Familien. Sie wissen, welche Bedarfe es gibt und wo wir ansetzen sollen. Sie sind alle wichtig, um die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt auf ihrem Weg in ihre Zukunft zu begleiten. Dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und ich danke Ihnen ausdrücklich für Ihr Engagement“, schloss Feldmann.