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05.10.2017

Wieder da: Neue Nandus für die Südamerika-WG

Nandu-Jungtiere in ihrem neuen Gehege im Zoo, Oktober 2017, © Zoo Frankfurt
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(kus) Eine buntgemischte Wohngemeinschaft ist wieder komplett – auf der großen Max-Schmidt-Anlage haben Pampashasen und Vikunjas Gesellschaft von Nandus bekommen. Allerdings muss man ganz genau hinschauen, um die beiden südamerikanischen Laufvögel zu entdecken. Es sind noch kleine Jungvögel, die zur Eingewöhnung zunächst in einem abgetrennten Bereich am hinteren Ende der Anlage untergebracht sind.

Die beiden Nandu-Weibchen sind am 28. Juni im Safaripark im niedersächsischen Hodenhagen geschlüpft. Hier in Frankfurt bewohnen sie zurzeit noch einen abgetrennten Bereich auf der Max-Schmidt-Anlage. Wer Glück hat, erspäht sie durch den Zaun am Ende der Anlage. Die beiden müssen erst noch wachsen und sich an ihre neuen Mitbewohner, die Pampashasen und die Vikunjas, gewöhnen.

"Voraussichtlich im kommenden Frühjahr werden sie nicht mehr nur von Ferne durch einen Zaun, sondern in voller Pracht auf der Anlage zu sehen sein“, erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch.
Bis Oktober 2016 lebten Darwin-Nandus (Pterocnemia pennata) auf der Anlage. Jetzt teilen die flugunfähigen Nandus (Rhea americana), die eine Scheitelhöhe von bis zu 130 Zentimetern erreichen können, wieder den Lebensraum mit zwei anderen südamerikanischen Arten. Ihr Zusammenspiel ist nicht nur schön zu beobachten. Es bietet den Tieren auch vielerlei Anregung und Abwechslung.