Logo FRANKFURT.de

05.10.2017

Das neue Historische Museum Frankfurt wurde mit einem Festakt im Kaisersaal eröffnet

(kus) Nach zehn Jahren Planung und sechs Jahren Bauzeit ist die Neukonzeption des Historischen Museums Frankfurt abgeschlossen. Am Wochenende 7. und 8. Oktober öffnen sich erstmals die Türen des neuen Ausstellungshauses mit 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche für die Öffentlichkeit. Mit dem neuen Historischen Museum Frankfurt, seinen Ausstellungen „Frankfurt Einst?“ zur Stadt-Geschichte und „Frankfurt Jetzt!“ zur Gegenwart, bietet die Stadt ihren Bewohnern einen Ort der Reflexion.

„Das neue Historische Museum erstrahlt als Highlight des Frankfurter Museumsufers in neuem Glanz. Die Neubauten bringen moderne Museumsarchitektur in Dialog mit der neuen Altstadt. Ich wünsche dem Museum den großen Erfolg, den es verdient“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann bei einem Festakt im Kaisersaal des Frankfurter Römers am Donnerstag, 5. Oktober. Der Oberbürgermeister führte bereits am Nachmittag persönlich eine erste Besuchergruppe durch das neue Museum. Zu einer weiteren Führung mit Feldmann am Freitag, 6. Oktober, um 12.30 Uhr sind Besucher herzlich eingeladen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (l) beim Rundgang im neu eröffneten Historischen Museum, 5. Oktober 2017, © Foto: Bernd Kammerer
Dieses Bild vergrößern.

„Das Historische Museum Frankfurt verwandelt sich vom Museum für Geschichte zum Stadtmuseum der Mainmetropole. Es wird ein Ort der Reflexion über Frankfurt, ein Forum für die wichtigen Themen der Stadtgesellschaft. Das Museum schaut nicht nur zurück, sondern reagiert auf die Gegenwart und stellt zukunftsbezogene Fragen“, sagte Feldmann.

Nach der Festrede der Berliner Professorin Bénédicte Savoy zur gesellschaftlichen Bedeutung der Institution Museum als Ort der Vermittlung und Kommunikation sind die Gäste den kurzen Weg über den Römerberg zum neuen Museumsquartier gegangen und haben die Neuheiten besichtigt: die multimediale Eingangsinszenierung „Typisch Frankfurt!“ in der großen Schneekugel und die Museumspräsentation des originalen Stauferhafens. Auch die thematisch um die Galerien Bürgerstadt, Geldstadt und Weltstadt angeordnete Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ mit rund 2.500 Objekten und das 70 Quadratmeter große „Frankfurt-Modell“ in „Frankfurt Jetzt!“ gehören dazu.

„Mit der Erneuerung des Historischen Museums wird die Idee des Museumsufers, wie sie in den 1980er Jahren von Hilmar Hoffmann begonnen wurde, am nördlichen Mainufer konzeptionell und baulich weiterentwickelt. Nach Abschluss der Arbeiten gehört es zu den größten Stadtmuseen Europas“, freute sich Kulturdezernentin Ina Hartwig. Der Weg vom Fachmuseum für Geschichte zu einem modernen Stadtmuseum für das 21. Jahrhundert wird für die Besucher am kommenden Wochenende in zwei Sonderausstellungen nachvollziehbar. Gleichzeitig mit den neuen Dauerausstellungen im Ausstellungshaus eröffnen „Ein neues Museum für Frankfurt – The Making of HMF“ und „Frankfurt Jetzt! erforschen“ über die Geschichte und Zukunft des Stadtlabors. „Nach zehn Jahren Planungs- und Bauzeit ist das neue Museumsquartier für Frankfurt und über Frankfurt vollendet. Endlich können es unsere internationalen wie lokalen Besucher in Besitz nehmen“, kommentierte Museumsdirektor Jan Gerchow.