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05.10.2017

Zwischen 2.682 Orgelpfeifen

Orgelpfeifen, März 2015, © Foto: PIA/Stefan Maurer
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Zweiter Teil der 360-Grad-Internet-Video-Serie online

(kus) Wie sieht eine Orgel eigentlich von innen aus? In der zweiten Folge der 360-Grad-Internet-Video-Serie nimmt Organist Frank Hoffmann den Zuschauer mit in die Orgel der Heiliggeistkirche des Dominikanerklosters, um sie zu stimmen. Es ist ein Rundum-Blick der besonderen Art.

„Durch die 360-Grad-Produktionsmethode ist es fast so, als würde man auch in der Orgel stehen“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker. „Jede unserer Dotationskirchen ist besonders und jede gehört zum Kulturgut unserer Stadt. Mit Hilfe der Filme wollen wir auch ein Publikum erreichen, das bisher noch nicht in den Kirchen war.“

Seit 1830 besteht die Dotationsverpflichtung der Stadt Frankfurt am Main für acht Kirchen in der Innenstadt. Dazu gehören der St. Bartholomäus-Dom, die Alte Nikolaikirche, das Dominikanerkloster, die Liebfrauenkirche, die St. Peterskirche, die St. Leonhardskirche, die St. Katharinenkirche und die Dreikönigskirche in Sachsenhausen.

„Die Kirchen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist mir ein großes persönliches Anliegen. Sie gehören zu unseren abendländischen Wurzeln und sind elementarer Bestandteil des Stadtbildes. Außerdem gibt es in den Kirchen viel zu entdecken, sowohl in den Videos als auch vor Ort“, sagt Uwe Becker.

In einer 360-Grad-Internet-Video-Serie werden die acht Stadtkirchen einzeln vorgestellt und mit ihnen die Menschen, die sich in diesen engagieren. Mit Tablet, Smartphone oder sogar der Virtual Reality-Brille, aber auch auf dem Desktop können die Innenstadtkirchen rundherum entdeckt werden.

Bisher online sind der konventionell-produzierten Einführungsfilm und die erste Folge in 360 Grad über die Liebfrauenkirche. Im wöchentlichen Rhythmus werden alle weiteren Teile auf der Facebook-Seite der Stadt Frankfurt und im Internet unter http://www.frankfurt.de/stadtkirchen veröffentlicht.