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04.10.2017

Umweltamt bildet Lotsen aus: Wer will Wegweiser in der Wildnis werden?

Rückeroberung der Fläche durch die Natur, © Grünflächenamt Frankfurt am Main
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(kus) Von November an bietet das Umweltamt der Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Naturschule Hessen einen Fortbildungslehrgang zum qualifizierten „Wildnis-Lotsen“ an. An fünf Terminen können interessierte Naturfreude und Tiere und Pflanzen der Stadtwildnis kennenlernen, Beispiele und Methoden der Umweltbildung trainieren und lernen, Menschen für Wildnis in der Stadt zu begeistern.

An zwei Informationsveranstaltungen Anfang November werden Inhalte, Ablauf und Organisatorisches rund um die Fortbildung vorgestellt. Gemeinsam mit dem Team des neuen Projektes „Städte wagen Wildnis“ im Umweltamt wurden in den vergangenen Monaten die Inhalte der Fortbildungsreihe zusammengestellt. Hierzu gehören neben den Naturthemen auch geltende Schutzbestimmungen und ein Kommunikationstraining.

„Wir möchten eine weitere Möglichkeit der Bürgerbeteiligung schaffen, die es ermöglicht, sich aktiv für Stadtnatur einzusetzen“, sagt Thomas Hartmanshenn, Abteilungsleiter der Umweltplanung im Umweltamt. So können die Wildnis-Lotsen zukünftig nach erfolgreicher Ausbildung im Bürgerdialog für Stadtwildnis werben und selbst spannende Exkursionen für Kinder und Erwachsene anbieten. Für ihr Engagement erhalten sie eine Aufwandsentschädigung.

Die fünf Wochenendkurse sind im November und Dezember 2017 sowie zwischen Februar und April 2018 in der Natur und im Grünen Klassenzimmer am Alten Flugplatz Bonames/Kalbach. Der Kursleitung steht ein Team hochkarätiger Referenten regionaler Naturschutzverbände sowie des Senckenberg Institutes zur Seite.

An der Fortbildung können alle Naturfreunde ab 18 Jahren teilnehmen, die Spaß an Stadtnatur und deren Vermittlung haben. Der Teilnahmebeitrag von 250 Euro kann durch die Einsatzvergütung in Raten abgezahlt werden, so dass keine realen Kosten entstehen.

Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Städte-wagen-Wildnis-Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt für die nächsten vier Jahre mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Die Informationsveranstaltungen sind am Freitag, 3. November, und Montag, 6. November jeweils um 19 Uhr im Grünen Klassenzimmer am Alten Flugplatz Bonames/Kalbach und dauern etwa 1,5 Stunden. Alle interessierten Bürger sind dazu herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Auskünfte zum Projekt gibt es bei Thomas Hartmanshenn, Koordinator des Projekts „Städte wagen Wildnis“ im Umweltamt, Telefon 069/212-39145, E-Mail: thomas.hartmanshenn@stadt-frankfurt.de , oder auf der Website von "Städte wagen Wildnis" und des Bundesamtes für Naturschutz.

Näheres zur Fortbildung bei der Naturschule Hessen, Telefon 069/5068-9972, E-Mail: kontakt@naturschule-hessen.de , oder auf der Website der Naturschule Hessen.