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02.07.2016

Neubau des Klinikums Frankfurt Höchst: Symbolischer Spatenstich für Europas erste Passivhausklinik

Neubau Klinikum Höchst, Europas erste Passivhausklinik, Visualisierung, © Zentrale Errichtungsgesellschaft
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(pia) Im Frankfurter Westen entsteht bis 2019 die erste Passivhausklinik Europas. Am Samstag, 2. Juli, erfolgte der symbolische Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Neubaus des Klinikums Frankfurt Höchst.

"Der Neubau der Klinik ist ein elementarer Baustein für den Erhalt bzw. die Weiterentwicklung der Patientenversorgung auf der höchsten Versorgungsstufe. Durch die Bündelung von Kompetenzen entsteht mit 79.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein modernes Zentrum der somatischen Bereiche des Klinikums. Baubeginn ist im September 2016", erläuterte Oberbürgermeister Peter Feldmann begeistert. Die Inbetriebnahme ist für das erste Halbjahr 2019 geplant.

„Mit den Landesmitteln tragen wir unseren Teil dazu bei, die Basis für einen weiterhin erfolgreichen und zukunftssicheren Krankenhausbetrieb hier in Höchst zu schaffen. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, weitere Schwerpunkte auf die Qualität der Behandlung der hessischen Patientinnen und Patienten zu legen und es werden auch die Voraussetzungen für eine moderne medizinische und qualitativ hochwertige Versorgung geschaffen“, erklärte der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner.

Oberbürgermeister Peter Feldmann betonte: "Im Frankfurter Westen ist das Klinikum Höchst einer der größten und ältesten Arbeitgeber. Über 2.000 Mitarbeiter aus mehr als 50 Herkunftsländern sorgen rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr für unser gesundheitliches Wohl. In den westlichen Stadtteilen gibt es sie auch heute noch, die „Krankenhaus-Familien“, die über mehrere Generationen am Klinikum Höchst tätig sind, vielleicht sogar an der eigenen Krankenpflegeschule gelernt haben, und sich mit diesem Haus ein Leben lang verbunden fühlen. Das Klinikum Höchst ist damit nicht nur ein Leuchtturm in der Frankfurter Gesundheitsversorgung, sondern Teil der Identität für Höchst, Unterliederbach und der angrenzenden Stadtteile.“

Im Neubau allein wird es wie mehrfach kommuniziert 666 Betten und 40 tagesklinische Plätze geben. Hinzu kommen die Betten der Kliniken für Augenheilkunde und Psychiatrie, die in anderen Bereichen auf dem Areal des Klinikgeländes untergebracht sind.

Stadträtin Rosemarie Heilig, © Sandra Mann
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Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig: „Der Neubau des Klinikums Höchst wird die erste in Passivhausbauweise errichtete Klinik Deutschlands und stellt damit einen Meilenstein in der Krankenhaus-Architektur dar. Wir statten einen hochkomplexen Bau mit Sondernutzung durch modernste Technologien aus und tragen damit unserer Zielvorgabe Rechnung, in 2050 eine klimaneutrale Stadt zu sein. Nach einem Wettbewerbsergebnis mit nur einem verbliebenen Bieter bin ich froh, dass wir einen Generalunternehmer gefunden haben, der alle unsere technischen Anforderungen zu erfüllen in der Lage ist und das Klinikum 2019 schlüsselfertig übergeben wird.“

„Mit dem Neubau entsteht in Höchst ein modernes Krankenhaus der kurzen und transparenten Wege. Arbeitsabläufe werden optimiert, dadurch können wir auf lange Sicht Kosten einsparen. Die hohe Qualität der medizinischen Versorgung bleibt für die Patientinnen und Patienten erhalten, diese stehen auch weiterhin im Mittelpunkt. Gleichzeitig sichern wir die Arbeitsplätze der Beschäftigten“, sagt Stadtkämmerer Uwe Becker.

Weitere Informationen über den geplanten Neubau, das Klinikum, und die Zentrale Errichtungsgesellschaft im beigefügten PDF-Dokument.