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06.04.2018

Natur genießen und Rücksicht nehmen im Stadtwald

Wildschweine, Bache mit Frischlingen, © Foto: Rainer Berg
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Das Grünflächenamt weist auf Brut- und Setzzeiten im Stadtwald hin

(kus) Viele Menschen nutzen die Frühlingstage nach dem langen Winter für Freizeitaktivitäten und zur Erholung in der Natur. Wandern, Joggen, Radeln, Hunde ausführen und den Wald erkunden macht Spaß, führt aber manchmal zu Gefahren für die Tierwelt im Frankfurter Stadtwald.

Im Frühjahr von April bis Juli ist die sogenannte „Brut- und Setzzeit“ im Wald: Rehkitze und Hirschkälber werden geboren und liegen versteckt im Wald, Wildschweinfrischlinge werden von ihren Müttern, den Bachen, geführt, viele Vögel brüten und ziehen ihren hungrigen Nachwuchs auf. Die Begegnung von Mensch und Tier bringt schöne Naturerlebnisse für Naturinteressierte, birgt aber auch Risiken für die Tierwelt.

Wer Vögel am Nest stört, riskiert, dass die Eltern nicht zurückkehren und die Jungvögel verhungern. Querfeldein laufende Menschen oder freilaufende Hunde, die der Duftspur von Reh, Hase und Hirsch folgen, können den Tod für deren Nachwuchs bedeuten.

Die Abteilung StadtForst des Grünflächenamtes bittet daher Hundehalter, ihre Tiere anzuleinen und generell alle Waldbesucher, auf den Wegen zu bleiben.

Wer das Familienleben von Wildschweinen, Hirschen und Mufflons beobachten und viele andere Tierarten kennen lernen möchte, ohne die Tiere zu beunruhigen, kann dies problemlos im Informationszentrum StadtWaldHaus/Fasanerie tun. Weitere Infos gibt es unter http://www.stadtwaldhaus@stadt-frankfurt.de sowie unter Telefon 069/212-33118 oder 069/683239.