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26.03.2018

Zwölf Monate für die Umwelt

Stadträtin Rosemarie Heilig wirbt für das Freiwillige Ökologische Jahr

(kus) Noch keinen Plan für die Zeit nach der Schule? Kein Problem, es gibt genügend Möglichkeiten zur Orientierung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ)? Über diesen Dienst gibt es eine Info-Börse am Samstag, 7. April, 10 bis 13 Uhr, in Wetzlar. Dabei präsentieren sich Einsatzstellen aus ganz Hessen auf dem Gelände des Naturschutz-Zentrums Hessen, Friedenstraße 26 – darunter auch die aus den Ämtern des Frankfurter Umweltdezernates.

Stadträtin Rosemarie Heilig, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Sandra Mann
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„Die praktische Arbeit in den Ämtern des Umweltdezernates kann jungen Menschen eine sinnvolle Vorbereitung und berufliche Orientierung bieten“, sagt Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig: „Oft ist die Vorstellung, für ein städtisches Amt zu arbeiten mit Vorurteilen behaftet. Während des Freiwilligen Ökologischen Jahres können die aber rasch abgebaut werden, und durch die praktischen Erfahrungen sehen die jungen Menschen, dass die Arbeit in den Ämtern doch spannender als erwartet ist.“

Ein Freiwilligendienst wie das FÖJ kann eine sinnvolle Alternative zum direkten Beginn von Studium oder Ausbildung sein. Und es liegt offensichtlich im Trend: Die Zahl der Bewerbungen für einen Platz im FÖJ sind in den letzten Jahren stark gestiegen.

Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das auf der gleichen gesetzlichen Grundlage beruht wie das Freiwillige Soziale Jahr. Es ermöglicht jungen Menschen, sich ein Jahr lang für Umwelt und Naturschutz zu engagieren und gleichzeitig selbst zu profitieren: indem sie erste Berufserfahrung sammeln, ihre sozialen Kompetenzen erweitern, sich ausprobieren und selbstständiger werden können.

Die Börse in Wetzlar ist der Auftakt zum Platzvergabeverfahren für das FÖJ 2018/2019. Dabei informieren auch das Frankfurter Umweltamt, das Energiereferat, der Palmengarten und das Stadtwaldhaus über die Einsatzmöglichkeiten. Außerdem sind die Staatliche Vogelschutzwarte, Umweltlernen Frankfurt, die BUND-Jugend Hessen, die Reha-Werkstatt Niederrad und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft dabei.

Neben den Infos über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten besteht die Möglichkeit, mit den aktuellen FÖJlern über ihre Erfahrungen zu sprechen. Für das FÖJ bewerben kann sich jeder, der die Schulpflicht erfüllt hat und bis zum 31. August 2019 noch keine 27 Jahre alt ist. Das Jahr wird als praktischer Teil für die Fachhochschulreife anerkannt.

Weitere Informationen zum FÖJ und zur Bewerbung gibt es unter http://www.foej-hessen.de .