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02.02.2018

Das Amt für Straßenbau und Erschließung informiert: Neue Brücke über die Nidda in Rödelheim für alle nutzbar

Logo Amt für Straßenbau und Erschließung © Stadt Frankfurt am Main
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(kus) Die alte Verkehrsbrücke in der Straße Auf der Insel, die im Frankfurter Stadtteil Rödelheim über die Nidda führte, befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Deshalb hat die Stadt das alte Bauwerk durch einen Neubau ersetzt. Seit wenigen Tagen ist nun die neue Brücke für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ohne Einschränkung nutzbar.

Somit endet eine Bauphase von rund 18 Monaten, welche die städtischen Planerinnen und Planer vor einige Herausforderungen stellte: Der Verkehrsfluss sollte gewährleistet werden, zudem mussten die am Bau Beteiligten mit wenig Platz zum Manövrieren auskommen – denn das Gelände rund um die Brücke sowie die Zufahrtsstraßen sind relativ dicht bebaut. Die alte, aus dem Jahr 1928 stammende Brücke, wurde quasi längs geteilt und in zwei großen Bauabschnitten abgetragen und neu gebaut. So war sichergestellt, dass der Straßenverkehr einspurig fließen konnte. Wichtige Zuleitungen (Strom, Gas, Glasfaserkabel) wurden zeitweise über eine Behelfsbrücke gesichert, zudem wurde eine weitere provisorische Brücke für Fußgängerinnen und Fußgänger zeitweise errichtet.

Zu den Höhepunkten der Bauarbeiten gehörte ein gewaltiger Schwerlastkran, der deutschlandweit zu den größten seiner Art zählt und im Frühjahr und Herbst jeweils für ein paar Tage zum Einsatz kam. Der Riese ist in der Lage, Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 700 Tonnen zu heben. Das war in Rödelheim auch notwendig, um rund 70 Tonnen schwere Brückenteile aus Beton anheben zu können.

Von drei Wochenenden abgesehen, ist es den städtischen Planerinnen und Planern gelungen, komplette Sperrungen der Brücke zu vermeiden. Zudem gab es trotz der zum Teil sehr aufwendigen Arbeitsschritte nahezu keine Verzögerung. Die Bauarbeiten sind somit im Wesentlichen abgeschlossen, nur noch wenige Restarbeiten stehen an. So konnten wegen Lieferengpässen fehlende Geländer bisher noch nicht angebracht werden. Der Straßenverkehr ist davon aber nicht mehr berührt. Entstanden ist so eine neue Brücke, die wenig gewartet werden muss und zeitgemäßen Ansprüchen entspricht.

Im Zuge des Brückenneubaus wurden auch die angrenzenden Bürgersteige abgesenkt und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst. Die Freiflächen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Grünflächenamts gestaltet, sobald es die Witterung zulässt.

Das Amt für Straßenbau und Erschließung bedankt sich nochmals an der Stelle bei der Bevölkerung und den Mitgliedern des Ortsbeirats für ihre Unterstützung und Begleitung des großen Bauprojekts.