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08.12.2017

Stadtrat Stefan Majer verleiht Klimaschutz-Auszeichnung an 29 Ökoprofit-Betriebe

(kus) Stadtrat Stefan Majer ehrt 29 Betriebe aus Frankfurt und der Umgebung für ihr Engagement im Umweltmanagement: 6.822 Tonnen CO2 haben die Ökoprofit-Unternehmen in der Projektrunde 2017 zusammen eingespart. Neben Unternehmen wie Union Asset Management Holding AG und DB Regio AG, die bereits seit mehreren Jahren im Ökoprofit-Klub sind, haben in diesem Jahr zehn neue Unternehmen an dem Ökoprofit-Projekt teilgenommen.

Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Frankfurt und der örtlichen Wirtschaft, das auch von der IHK Frankfurt, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützt wird. Es ermöglicht Unternehmen, Betrieben und Institutionen einen Einstieg in ein professionelles Umweltmanagement. „Ziel von Ökoprofit ist es, die Betriebskosten der Unternehmen bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen zu senken“, erläutert Stadtrat Stefan Majer, der den teilnehmenden Unternehmen die Auszeichnung überreichte. „So schaffen wir eine erfolgreiche Win-Win-Situation für die Unternehmen und den Klimaschutz in Frankfurt und der Region.“

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Bevor ein Betrieb Mitglied im Ökoprofit-Klub wird, nimmt er an der Einsteigerrunde teil. Dabei durchlaufen die Teilnehmer ein Jahr lang einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Nach einer Bestandsaufnahme vor Ort identifizieren die Unternehmen mit Unterstützung der Ökoprofit-Berater wirtschaftliche und umsetzbare Maßnahmen. Das können beispielsweise Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sein, neue Ideen für die Abfallentsorgung- und vermeidung oder auch Einsparoptionen für den Strom- und Kraftstoffverbrauch. Ökoprofit begleitet die Unternehmen bei der Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen. Die Unternehmen tauschen sich untereinander aus.

„Wir hatten mit der Kernsanierung unseres Verbandsgebäudes bereits einen großen Schritt in Richtung Energieeffizienz getan. Der Austausch mit anderen Teilnehmern und die Beratung in unserem Haus hat uns gute Anregungen für weitere Verbesserungen gegeben“, sagt Johann-Peter Nickel, Geschäftsführer Wirtschaft, Finanzen und IT beim Verband der Chemischen Industrie. Die Gruppe der Sparda-Banken zählt ebenfalls zu den Teilnehmern von Ökoprofit 2017. Sie engagiert sich seit drei Jahren systematisch im Thema Nachhaltigkeit. „Als Verband wollten wir ein Signal setzen, dass wir dieses Engagement mittragen. Dafür hat uns Ökoprofit eine gute Chance geboten und wir sind von den ersten Ergebnissen beeindruckt“, sagen Florian Rentsch, Vorsitzender des Vorstands, und Uwe Sterz, Mitglied des Vorstands des Verbands der Sparda-Banken.

Eine vollständige Liste der aktuellen Ökoprofit-Unternehmen aus Frankfurt und der Region steht in der rechten Spalte zur Verfügung.

Noch gibt es freie Plätze für die Ökoprofit-Einsteigerrunde 2018. Dann haben auch Unternehmen aus Dreieich die Möglichkeit, an dem Frankfurter Programm teilzunehmen. „Wir haben in der geplanten Ökoprofit-Projektrunde 2018 noch Plätze frei“, sagt Florian Unger, Projektleiter im Energiereferat der Stadt Frankfurt. Interessierte Betriebe wenden sich an das Energiereferat per E-Mail an florian.unger@stadt-frankfurt.de oder unter Telefon 069/212-39478.

Angehängt ist die vollständige Pressemitteilung als PDF-Dokument samt aller 29 Ökoprofit-Betriebe.