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03.12.2017

Jugendkulturkirche Sankt Peter feiert ersten runden Geburtstag

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker gratuliert zum zehnjährigen Jubiläum

(kus) Es begann als Vision und wurde 2007 Wirklichkeit: Die Jugendkulturkirche Sankt Peter startete nach einem Umbau des Kircheninnenraumes ihre Arbeit.

Im Inneren vollzogen sich erhebliche Veränderungen. In der Kirche ist ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, ein Café und mehrere Seminarräume, Büros und auch eine kleine Kapelle eingerichtet worden. Äußerlich ist sie eine klassische Kirche im Neorenaissance-Stil und innen eine moderne Veranstaltungskirche.

Bürgermeister Uwe Becker, © Foto: Angela Kropp, Dezernat II
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„Zu den ersten zehn erfolgreichen Jahren Jugendkulturkirche gratuliere ich ganz herzlich. Die Kirche hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Region entwickelt. Die Projektidee, die Kirche speziell für Jugendliche zu einem wertorientierten Raum für ihre Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebensfragen zu öffnen, kommt an“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker.

Die Jugendkulturkirche Sankt Peter gehört zu den Dotationskirchen der Stadt Frankfurt am Main. Die Stadt Frankfurt am Main hat zu ihren Innenstadtkirchen eine besondere Beziehung. 1830 erklärte die Freie Stadt Frankfurt, damals ein souveräner Staat, sich bereit, die Kosten für „die Kirchengebäude und Zugehörungen wie die Orgel und dergleichen fortwährend in gutem Stand [zu] halten.“ Das war der Beginn der Dotationsverpflichtung, die bis heute Bestand hat und in Deutschland einmalig ist. Weitere Dotationskirchen sind der St. Bartholomäus-Dom, die Alte Nikolaikirche, das Dominikanerkloster, die Liebfrauenkirche, die St. Leonhardskirche, die St. Katharinenkirche und die Dreikönigskirche in Sachsenhausen.

Die Umbaukosten zur Jugendkulturkirche wurden gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, dem Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main und der Stadt Frankfurt am Main getragen.

„Die Jugendkulturkirche Sankt Peter als Innenstadtkirche und als Teil der Kulturgeschichte Frankfurts zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist mir ein großes persönliches Anliegen. Die Jugendkulturkirche Sankt Peter nimmt dabei eine ganz besondere Aufgabe wahr. Sie bietet allen Jugendlichen an, sie auf Ihrem Weg ein Stück zu begleiten und stellt Ihnen einen besonderen Raum zu Entfaltung zur Verfügung", sagt Uwe Becker, Bürgermeister und Kirchendezernent.

Auf Frankfurt.de kann die Kirche sowie alle weiteren Dotationskirchen in der 360 Grad Internet-Videoserie "Unsere Stadtkirchen im Zentrum" auch virtuell besucht werden.