Logo FRANKFURT.de

12.09.2017

‚Gemeinsam nutzen bringt uns weiter‘

Verkehrsdezernent Oesterling stellt Programm der Europäischen Mobilitätswoche vor

(kus) Zum elften Mal beteiligt sich die Stadt Frankfurt an der Europäischen Mobilitätswoche, bei der sich in mehr als 2000 europäischen Städten und Kommunen alles um das Thema Mobilität dreht.

„Bei dem diesjährigen Motto ‚Gemeinsam nutzen‘ denkt heute jeder sofort an Car- oder Bike-Sharing“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. „Dabei ist ‚Sharing‘ in Frankfurt schon seit fast 180 Jahren alltäglich - seit nämlich im Jahr 1839 die erste Pferdeomnibuslinie ihren Betrieb aufnahm.“

Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent, © Foto: Stefan Krutsch, traffiQ Frankfurt am Main
Dieses Bild vergrößern.

Im vergangenen Jahr haben die Frankfurterinnen und Frankfurter, so der Stadtrat, die städtischen U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse für weit über 200 Millionen Fahrten gemeinsam genutzt. „Der Nahverkehr verzeichnet seit Jahren enorme Zuwächse, ebenso nimmt der Fahrradverkehr in den innerstädtischen Vierteln zu, während der Autoverkehr abnimmt“, kann Oesterling von den jüngsten Ergebnissen der städtischen Verkehrszählung berichten.

Der Verkehrsdezernent sieht Autoverkehr, Bus, Bahn und Fahrradverkehr als ein Miteinander, mit dem die unterschiedlichsten Mobilitätsbedürfnisse abgedeckt werden können. Im Zusammenwirken aller Verkehrsmittel können diese ihre jeweils besonderen Vorteile am besten zur Geltung bringen.

Dieser Maxime folgt auch das von der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ organisierte Frankfurter Programm zur Europäischen Mobilitätswoche, das neben einer Vielzahl dezentraler Veranstaltungen besonders am Familientag Mobilität in allen Facetten auch zum spielerischen Ausprobieren anbietet.

Der Familientag findet am Sonntag, 17. September, von 11 bis 18 Uhr auf dem Alten Flugplatz in Bonames/Kalbach statt. Er ist zu Fuß, per Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Von der U-Bahn-Station Kalbach mit der U2, U9. Es gibt dort auch Parkplätze. Ab der Bushaltestelle Nordpark mit der Linie 27 sind es etwa zehn Minuten zu Fuß.

Gestaltet wird das Programm in Bonames mit bewährten Partnern wie dem ACE, dem ADFC, CarSharing-Anbietern, der VGF oder der Verkehrswacht. Die ivm präsentiert ihren Radroutenplaner und ihr betriebliches Mobilitätsmanagement.

Das Netzwerk „Nachhaltig lernen in Frankfurt“ bietet einen Nachhaltigkeitsparcours. Auch die beliebte Kanutour findet auf der Nidda statt. Für Unterhaltung ist gesorgt, ob durch artistische Komik mit Arthur oder humorvollen Trampolin-Shows mit den „Flying Bananas“.

Flankiert wird der Familientag durch weitere Veranstaltung im Laufe der Mobilitätswoche: PARK(ing) Day, Führungen durch Innenstadt oder Anlagenring, einen Spaziergang zum Thema Klimaschutz, einen Klimagourmet-Lunch auf Schienen oder das Gestalten von Einkaufstaschen und Frühstücksbrettchen.

Das gesamte Angebot der Europäischen Mobilitätswoche in Frankfurt am Main ist im Programmheft abgedruckt, das in der Mobilitätszentrale „Verkehrsinsel“ erhältlich. Auch auf der Website der traffiQ steht das Programmheft zum Download zur Verfügung.

Verkehrsdezernent Oesterling appelliert an die Bürger: „Besuchen Sie die Veranstaltungen während der Mobilitätswoche. Seien Sie dabei, haben Sie Spaß – entdecken Sie, wie die verschiedenen Verkehrsmittel gemeinsam ein Ganzes ergeben und nutzen Sie unsere Angebote, um gemeinsam etwas Neues auszuprobieren“.