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10.09.2017

Oberbürgermeister Feldmann gratuliert Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland zum 100-jährigen Jubiläum

(kus) „Seit dem 16. Jahrhundert ist unsere jüdische Gemeinde eines der geistigen Zentren des europäischen Judentums“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann anlässlich des Festakts zum 100-jährigen Jubiläum der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). „Seit der Emanzipation ist Frankfurts moderne Entwicklung untrennbar mit jüdischen Stiftern, Mäzenen, Unternehmern, Bankiers, Schriftstellern, Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten verbunden. In dieser Tradition steht Bertha Pappenheim, auf die die Gründung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland maßgeblich zurückgeht - eine große Frankfurterin.“

Die ZWST sei bis heute die erfolgreiche Sozialorganisation des deutschen Judentums mit professioneller Kompetenz und Herz für die einfachen Menschen.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (r) gratuliert anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland deren Direktor Benjamin Bloch, 10. September 2017, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Rafael Herlich
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In seine Gratulation schloss der Oberbürgermeister alle Geschäftsführer der ZWST ein und würdigte in besonderer Weise das Wirken von Berthold Simonsohn, „denn er hat maßgeblich nach dem Krieg die ZWST wieder aufgebaut und gemeinsam mit seiner Frau Trude Simonsohn unser Frankfurt geprägt, er ist und bleibt unvergessen. Aber auch alle anderen Geschäftsführer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdienen Dank und Anerkennung. Der amtierende Geschäftsführer Benni Bloch hat mit der Integration von Menschen jüdischen Glaubens, die früher hinter dem Eisernen Vorhang lebten und in die Bundesrepublik kamen, eine Herkulesaufgabe gemeistert und sich gleichzeitig um die Freundschaft mit Israel verdient gemacht. Wir sind stolz und dankbar, dass die ZWST ihren Sitz in Frankfurt hat.“