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04.05.2017

Oberbürgermeister Feldmann und Generalkonsul Bek besuchen abgebrannten Pavillon im Koreanischen Garten

Oberbürgermeister Feldmann und Generalkonsul Bek besuchen abgebrannten Pavillon im Koreanischen Garten, 4. Mai 2017, © KuS Stadt Frankfurt am Main. Foto: Bernd Kammerer
 

(kus) Oberbürgermeister Peter Feldmann hat am 4. Mai gemeinsam mit dem koreanischen Generalkonsul Bumhym Bek den Koreanischen Garten im Grüneburgpark besucht. Dort war in der Nacht zum 1. Mai der Morgentau-Pavillon abgebrannt.

Der 4.800 Quadratmeter große Koreanische Garten im Grüneburgpark entstand als Teil der Gastland-Präsentation Südkoreas zur Frankfurter Buchmesse 2005 und war ein Geschenk an die Stadt Frankfurt am Main. Die beiden dazugehörigen Pavillons, „Morgentau“ und „Pflaumenlaube“ waren Ort zum Ausruhen und zur Begegnung für die Besucher des Grüneburgparks.

Oberbürgermeister Feldmann drückte gegenüber Generalkonsul Bek sein tiefes Bedauern darüber aus, dass der Stadt diese wunderbare Kulturstätte verloren gegangen ist. „Es ist nicht nur der materielle Verlust, es ist vor allem der Verlust eines Aspektes der kulturellen Vielfalt in Frankfurt, der mich betroffen macht. Dieses einmalige Bauwerk hat Besucher aller Generationen begeistert und Korea auf besondere Weise den Frankfurtern nähergebracht. Dieser Möglichkeit ist unsere Stadt beraubt“, so das Stadtoberhaupt.

Bek bedankte sich für die Anteilnahme der Stadt Frankfurt: „Es macht mich traurig, das kleine Stück Heimat durch das Feuer zerstört zu sehen. Ich bin dankbar für diese Geste von Oberbürgermeister Feldmann, die die Wertschätzung der Stadt Frankfurt für Korea zum Ausdruck bringt.“

Frankfurt ist Heimat der größten koreanischen Community Deutschlands. Neben zahlreichen koreanischen Firmen, Restaurants und Dienstleistern gibt es auch ein jährlich stattfindendes koreanisches Filmfest. Der Koreanische Garten jedoch wird auf absehbare Zeit als Teil des vielfältigen Erscheinungsbilds des Landes der Morgenstille in Frankfurt fehlen.

Erfreut reagierte der Oberbürgermeister auf die Ankündigung des Generalkonsuls, gegenüber seiner Regierung für einen Wiederaufbau plädieren und diesen auch unterstützen zu wollen.