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23.11.2016

Beteiligungsprozess eröffnet

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © privat
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Sylvia Weber: Schulentwicklungsplan für berufliche Schulen wird bis Ende 2017 erstellt

(kus) In einer Auftaktveranstaltung hat Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber jetzt den Beteiligungsprozess für die Schulentwicklungsplanung der beruflichen Schulen in Frankfurt eröffnet. Gemeinsam mit 150 Personen, darunter Lehrkräfte, Schüler, Schulleitungen, Gewerkschaften, Kammern, Eltern, Mitarbeiter der Verwaltung sowie Politiker, diskutierte sie Zukunftsfragen und Herausforderungen für eine zeitgemäße berufliche Bildung.

„Veränderte Anforderungen in der Arbeitswelt erfordern auch die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. Letztlich geht es darum, die Potentiale von Schüler zu fördern und ihnen in geeigneter Weise Unterstützung zu bieten. Die Schulentwicklungsplanung soll beruflichen Schulen Mittel an die Hand geben, Bildungs- und Berufswege für Schüler noch weiter zu öffnen“, so Sylvia Weber.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung diskutierten die Teilnehmer gesellschaftliche Trends und Zukunftsfaktoren wie Bevölkerungsentwicklung, Interdisziplinarisierung, Flexibilisierung oder neue Werkstoffe und Technologien. Mit Blick auf die beruflichen Schulen entwickelten die Teilnehmer daraus Konsequenzen und mögliche Handlungsfelder für die Schulentwicklungsplanung.

Sylvia Weber setzt bei der Erstellung des Schulentwicklungsplans auf eine breite und engagierte Beteiligung der anwesenden Akteure: „Die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung ist ein wichtiges Zukunftsthema für unsere Stadt. Je mehr Expertise, je mehr Perspektiven und je mehr Personen sich einbringen, desto fundierter und überzeugender wird das Ergebnis sein“, so die Integrations- und Bildungsdezernentin.

Der Prozess der Schulentwicklungsplanung für die beruflichen Schulen ist auf ein Jahr angelegt. Die im Partizipationsprozess entwickelten Handlungsfelder werden mit demographischen Daten und Prognosen zur Entwicklung von Schülerzahlen sowie den vorhandenen Raumbeständen an den beruflichen Schulen in Zusammenhang gebracht. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden dann Maßnahmen und Entwicklungsschritte formuliert. Ein Entwurf des Schulentwicklungsplans für die beruflichen Schulen soll bis Ende 2017 vorliegen.