Logo FRANKFURT.de

27.06.2016

Bornheim als Reallabor für stadtverträgliche Mobilität im Quartier

Frankfurt bewirbt sich mit Partnern beim BMBF für Forschungsprojekt

(pia) Im Rahmen der „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Einreichung von Projektvorschlägen aufgefordert, wie nachhaltige Mobilität in städtischen Quartieren gestaltet werden kann.

Die Stadt Frankfurt hat als Projektpartner an der Erarbeitung einer Projektskizze mitgewirkt, die federführend von der AG Mobilitätsforschung des Instituts für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt eingereicht wurde.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen und deren Nutzungsanforderungen an Verkehrsinfrastrukturen und Mobilitätsangebote im Stadtteil. In Kooperation mit den beteiligten Kommunen Frankfurt und Darmstadt sollen Handlungsoptionen erarbeitet und Strategien zur Zukunft urbaner Mobilität im Stadtteil entwickelt werden. In Frankfurt soll der Stadtteil Bornheim im Forschungsprojekt als sogenanntes „Reallabor“ dienen.

Stadtrat Stefan Majer, © Foto: Albrecht Fuchs
Dieses Bild vergrößern.

„Das eingereichte Projekt passt wunderbar zu aktuellen Entwicklungen und auch Problemlagen im Stadtteil Bornheim“, erläutert Verkehrsdezernent Stefan Majer. „Es gäbe uns gleichzeitig die Gelegenheit, unsere bisherigen Aktivitäten zum stadtteilbezogenen Verkehr mit wissenschaftlicher Unterstützung auszubauen sowie neue Ansätze zur stadtverträglichen quartiersbezogenen Mobilität zu entwickeln.“

Bei einer Entscheidung des BMBF für den Frankfurter Projektvorschlag wird der Projektantrag für die Bezuschussung des Forschungsprojekts gestellt. Weitere Projektpartner neben der Goethe-Universität und der Stadt Frankfurt sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die TU Braunschweig sowie die beiden Planungsbüros Planersocietät und StetePlanung.