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29.01.2016

Gespräch über die Mitgliederentwicklung bei Verdi und das Engagement von der Dienstleistungsgewerkschaft bei der europäischen Akademie der Arbeit

Oberbürgermeister Peter Feldmann (2.v.r.) hält ein Plakat der Gewerkschaft Verdi mit dem Slogan 'Da bin ich dabei!', neben ihm stehen (l-r) Jutta Ehret (Gewerkschaftssekretärin Verdi Frankfurt), Mareike Müller (Mitglied des Vorstands Verdi Frankfurt), Wolfgang Pieper (Mitglied des Verdi-Bundesvorstandes und Leiter der Fachbereiche Bund und Länder sowie Gemeinden) und Christian Barthelmes (Gesamtpersonalratsvorsitzender der Stadt Frankfurt), 26. Januar 2016, © Foto: PIA/Stefan Maurer
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Oberbürgermeister Feldmann trifft Verdi-Bundesvorstandsmitglied Pieper

(pia) „Ich selbst bin bei meinem ersten Schülerjob in die Gewerkschaft eingetreten. Die Mitgliedschaft hat mich mein ganzes Berufsleben lang geprägt. Deshalb unterstütze ich als Personaldezernent Verdi mit ihrer Aufgabenstellung als verlässlichen Partner, wenn es um die Gestaltung von guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten geht“, sagt Oberbürgermeister und Personaldezernent Peter Feldmann im Gespräch mit dem Verdi Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper, der den Fachbereit Bund, Länder, Gemeinden leitet.

„Ein attraktiver öffentlicher Dienst braucht gute Arbeitsbedingungen. Dafür sorgen die Verdi-Mitglieder. Wenn es um eine bessere Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen geht, steht Verdi als starke Gewerkschaft an der Seite der Kommunen. Je mehr Menschen Gewerkschaftsmitglied sind, desto mehr können wir bewirken“, so Pieper. Verdi nutze das Gespräch zwischen Feldmann und Pieper für den Auftakt zu einer Mitgliederwerbekampagne im öffentlichen Dienst in Frankfurt, die bis in den Mai dauern soll.

Darüber hinaus war auch das Engagement von Verdi bei der Europäischen Akademie der Arbeit (EADA) Thema des Gesprächs zwischen Feldmann und Pieper. Die Akademie wird auch in Zukunft das inzwischen bundesweit einmalige Studium für Berufserfahrene mit einem elfmonatigen Kurs anbieten. In diesem Bereich wurde bereits eine Qualitätsverbesserung in Lehre und Forschung erreicht. Darüber hinaus ist es Ziel der gewerkschaftsnahen Bildungseinrichtung, die von der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen und den Gewerkschaften gemeinsam getragen wird, am `House of Labour´ ein modulares System wissenschaftlicher Weiterbildung aufzubauen. Zielgruppe sind neben Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten auch Managementvertreter. Die Akademie plant die Entwicklung von MBA-Studiengängen und Angeboten im Bereich der Postgraduierten Qualifikation, etwa die Ausbildung von Anwälten im Arbeitsrecht.

„Die Akademie der Arbeit erlebt derzeit einen beeindruckenden Aufwind und hat in diesem Jahr mit 44 Studierenden die meisten Teilnehmer der letzten 15 Jahre. Ich unterstütze die Weiterentwicklung zum „House of Labour“, weil es eine Bereicherung der Weiterbildungslandschaft bundesweit und ein Aushängeschild für Frankfurt ist. Deshalb würde es mich freuen, wenn sich Verdi als zweitgrößte Gewerkschaft verstärkt einbringt“, warb Feldmann für die Akademie. „Verdi will die Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie der Arbeit intensivieren. Wir sind in guten Gesprächen über die Weiterentwicklung von Bildungsmodulen für weitere Zielgruppen, auch für Beschäftigte der Gewerkschaften“, antwortete Pieper.