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Frankfurter Handwerksstiftung

Stiftungszweck

"Zweck der Stiftung ist die Förderung des Frankfurter Handwerks.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch

- die Unterstützung von Einrichtungen, die geeignet sind, die Berufsausbildung des Frankfurter Handwerks zu vervollkommnen und den jeweiligen, durch die Zeitverhältnisse bedingten Anforderungen im Interesse der Allgemeinheit anzupassen.

- die Förderung des Handwerkernachwuchses, insbesondere durch den Ankauf von Handwerksarbeiten, durch die Auszeichnung guter Meister- und Gesellenstücke und durch die Stipendiengewährung.

- die Gewährung von laufenden oder einmaligen Unterstützungen an bedürftige, insbesondere ältere Frankfurter Handwerksmeister und Handwerksgesellen, in besonderen Notfällen auch an die Witwen von Handwerkern."

(Auszug aus § 1 der Satzung für die Frankfurter Handwerksstiftung)

Erläuterung zum Stiftungszweck

- Unterstützung von Frankfurter Handwerksmeistern und -gesellen sowie deren Witwen bei Bedürftigkeit im Alter / Möglichkeit der Gewährung von einmaligen oder laufenden Leistungen

- Prämierung der besten Frankfurter Handwerksgesellinnen und -gesellen eines Jahrgangs;

- Prämierung der besten Frankfurter Handwerksmeister eines Jahrgangs;

- Übernahme von Prüfungskosten und Prüfungsvorbereitungskosten für Personen, die wegen ihrer individuellen Notsituation nicht in der Lage sind, diese Kosten zu tragen;

- Förderung von Existenzgründern (auch Betriebsübernahmen) im Handwerk in Frankfurt, die drei Jahre nach der Existenzgründung mindestens einen Auszubildenden (nach der Probezeit) beschäftigen.

Gemeinnützigkeit

Die Gemeinnützigkeit ist anerkannt.

Errichtungsdatum

1916

Rechtsform

Nicht rechtsfähige Stiftung

Antragsmöglichkeit

Förderung von bedürftigen älteren Frankfurter Handwerksmeistern und
-gesellen sowiederen Witwen bei Bedürftigkeit

Voraussetzungen für den Bezug von laufenden Unterstützungen:
- bedürftige Personen im Altersruhestand, die in ihrem Arbeitsleben eine Meister- oder Gesellenprüfung bestanden haben, oder deren Witwen
- Hauptwohnsitz in Frankfurt am Main
- Bezug von Leistungen der Grundsicherung im Alter

Einmalige Unterstützungen können bei Bedürftigkeit auch ohne den Bezug von Leistungen der Grundsicherung im Alter gewährt werden.

Antragsformular erhältlich bei der Handwerkskammer Rhein-Main, Bockenheimer Landstraße 21, 60325 Frankfurt am Main.

Übernahme von Prüfungskosten und -vorbereitungskosten bei Bedürftigkeit und Förderung von Existenzgründern mit Auszubildenden:

Antragstellung bei der Handwerkskammer Rhein-Main, Bockenheimer Landstraße 21, 60325 Frankfurt am Main.

Stifter/in

Im Jahre 1916 bildete sich ein aus Bürgermeister, Landtagsabgeordneten, kaufmann und Syndikus bestehender Arbeitsausschuss, verstärkt durch einen Ehrenausschuss (bestehend aus den Spitzen der Behörden, den Handwerkerführern u. a.).
Dieser Kreis von Persönlichkeiten führte eine öffentliche Sammlung durch. Innerhalb von 5 Monaten wurden ca. 375.000 Mark zusammen gebracht, die dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main überwiesen wurden. Der Magistrat errichtete daraus nach Maßgabe der Stiftungsurkunde eine stäädtische Stiftung für den Wiederaufbau des Frankfurter Handwerks.

Der Zweck der Stiftung wurde bereits damals definiert mit der Unterstützung und Aufrichtung notleidender Handwerker, der wirtschaftlichen und technischen Förderung des Frankfurter Handwerks und der Unterstützung seiner gemeinnützigen Einrichtungen.

Spenden/Zustiftungen

Zustiftungen und Spenden sind möglich.

Stiftungsvermögen

Keine Angaben.

Sitz/Geschäftsstelle

Frankfurter Handwerksstiftung
c/o Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Hanauer Landstraße 126-128
60314 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 212 40980
Telefax: +49 (0)69 212 9827
E-Mail: Link-Iconnk [At] frankfurt-business [Punkt] de
Ansprechpartner
Nicole Kowalski
Telefon:069/212 - 40980
Telefax:069/212 - 9827
E-Mail:Link-Iconnk [At] frankfurt-business [Punkt] net