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Reformation zur Frühen Neuzeit - 16. und 17. Jahrhundert

Die Zeit der Reformation war geprägt von Aufständen und politischen Auseinandersetzungen. Durch die großen Pestepidemien war der Tod allgegenwärtig. Der Tod wurde gefürchtet, denn er war etwas Endgültiges und der Glaube sagte, dass man vor dem Jüngsten Gericht Zeugnis für seine irdischen Sünden ablegen muss.
Das Bild und die Idee der Hospize in der Bevölkerung veränderten sich. Im Zuge der Aufspaltung der Kirche, kam es zur Abspaltung und Schließung von einigen Klöstern und angeschlossenen Hospizen und zu einer Abwertung des traditionellen christlichen karitativen Arbeitens.

Erst mit den neu gegründeten katholischen Pflegegemeinschaften im 17. Jahrhundert, wurden die karitativen Aufgaben der Hospize wieder belebt.

Ein Mitbegründer der Wiederbelebung war der Franzose Vinzenz von St.Paul (1581-1660), er eröffnete in Paris das erste Hospiz namens Filles de la Charité.