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Epoche des Hochmittelalters - 12. Jahrhundert

Im 12. Jahrhundert begannen die Ritterorden kranken und sterbenden Menschen Gaststätten in Form von Hospizen anzubieten, diese wurden von Mönchen und Ordensschwestern bewirtschaftet und geleitet. Die Hospize boten aber nicht nur kranken und sterbenden Menschen einen Ort der Ruhe und Entspannung, sondern auch Pilgern und Reisenden eine Unterkunft für die Nacht an.

«Aus mittelalterliche Sicht war das Leben nicht vom Sterben getrennt; jeder, der lebt, muss auch sterben. Darum waren Pilger, Reisende und Sterbende zusammen untergebracht. Denn jeder befand sich auf einer Reise und benötigte einen Ort, wo er anhalten und sich ausruhen konnte.» (Buckingham 1993:30).

Der Blick auf den Tod und das Sterben war geprägt durch den Glauben an eine höhere Instanz, die über die Ereignisse herrschte. Aus dieser Ehrfurcht heraus verbat man sich jegliches Eingreifen in den Sterbeprozess.