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Krankenhaus

Eine Palliativstation ist eine Abteilung in oder an einem Krankenhaus. Sie ist spezialisiert auf die Behandlung und Betreuung Schwerstkranker. Charakteristisch für eine Palliativstation ist die Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Teams aus Medizinern, spezialisierten Pflegekräften, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Psychologen und weiteren Therapeuten. Ergänzt wird das Team durch ehrenamtliche Hospizhelfer.

Auf einer Palliativstation haben medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Probleme wechselnde Prioritäten. Deshalb ist die Kommunikation und Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team von größter Bedeutung.

Die Palliativstationen arbeiten vernetzt mit anderen Krankenhausabteilungen, Hausärzten, ambulanten Pflege und Hospizdiensten, stationären Hospizeinrichtungen und Pflegeheimen zusammen.

Ziel ist es die krankheitsbedingten Beschwerden zu lindern und den Gesundheitszustand des Betroffenen so zu stabilisieren, dass er wieder entlassen werden kann.

Die durchschnittliche Verweildauer auf einer Palliativstation beträgt 10 Tage.

Die Finanzierung des Aufenthalts wird durch die Krankenkassen und durch den krankenhausüblichen Eigenbetrag gewährt.

In Frankfurt am Main gibt es zurzeit vier durch die Krankenkassen bereits anerkannte Palliativabteilungen. Diese sind im Krankenhaus Nordwest, am Markus-Krankenhaus, am St. Marienkrankenhaus und am Universitätsklinikum in Frankfurt am Main. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem rechts stehenden Link.