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Hospiz

Ein Hospiz ist eine von einem Krankenhaus und Pflegeheim unabhängige Einrichtung, in der Schwerstkranke mit absehbarem Lebensende bis zu ihrem Tode betreut werden. Bei den in stationären Hospizen versorgten Menschen ist eine Behandlung im Krankenhaus nicht erforderlich und eine ambulante Versorgung aus persönlichen, sozialen oder pflegerischen Gründen nicht möglich. Stationäre Hospizeinrichtungen sind meist kleine Einrichtungen mit familiärem Charakter und wenigen Plätzen. Die räumliche Gestaltung ist den Bedürfnissen schwer kranker, sterbender Menschen angepasst.
Die durchschnittliche Verweildauer in einem Hospiz ist zwischen 2-4 Wochen.

Die Finanzierung des Aufenthalts setzt sich zusammen aus einem Zuschuss der Krankenkassen, einem Beitrag der Pflegekassen je nach Einstufung in die Pflegestufe, einem Eigenanteil des Trägers und des Hospizpatienten.

Seit dem 01.08.2009 ist eine Gesetzesänderung der Finanzierung von Hospizaufenthalten rechtskräftig. Demnach muss der Hospizgast in Zukunft keinen Eigenanteil mehr tragen, dieser wird komplett von den Krankenkassen übernommen.
Bis jetzt wird dies noch nicht bei allen Krankenkassen umgesetzt. Details müssen bei der jeweiligen Krankenkasse erfragt werden

In Frankfurt am Main gibt es zurzeit zwei stationäre Hospizeinrichtungen, das Hospiz Sankt Katharina und das Evangelische Hospiz Frankfurt, sowie den ambulanten Kinderhospizdienst Frankfurt.

Weitere Informationen zu den Hospizen erhalten sie unter dem rechts stehenden Link.