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Feinstaub PM2,5

Die Gefährlichkeit von Feinstäuben hängt sowohl von der Größe als auch von der Zusammensetzung der Partikel ab. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Partikel, umso tiefer können sie in den menschlichen Organismus eindringen. Unter PM2,5-Feinstäuben versteht man Schwebteilchen mit einem Durchmesser von höchstens 2,5 Mikrometern (µm).

Diese extrem kleinen Teilchen haben erhebliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Deswegen hat die EU mit der Richtlinie 2008/50/EG vom 21.05.2008 über Luftqualität und saubere Luft in Europa neue Immissionswerte festgelegt. Seit dem 1. Januar 2010 gilt der Zielwert für das Kalenderjahr von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³). Das bedeutet: Im Jahresmittel darf dieser Wert nicht überschritten werden. Ab 2015 wurde aus dem nicht einklagbaren Zielwert ein verbindlicher Grenzwert.

In Frankfurt am Main misst das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) seit Januar 2010 kontinuierlich den Feinstaubwert PM2,5 an der Luftmessstation in der Friedberger Landstraße. Die gemessenen Daten können unter dem Link Friedberger Landstraße aktuell abgerufen werden.

Darüber hinaus hat das HLNUG seit Januar 2008 diskontinuierlich Feinstaub PM2,5 an der Luftmessstation Frankfurt-Ost in der Hanauer Landstraße gemessen. Im Jahr 2008 betrug der Jahresmittelwert hier 16,3 µg/m³. Im Jahr 2009 betrug der Jahresmittelwert 18,5 µg/m³. Damit wurde der Zielwert von 25 µg/m³ in den Jahren 2008 und 2009 deutlich unterschritten.
Auch an der Friedberger Landstraße wird der Grenzwert eingehalten, 2010 betrug der Jahresmittelwert hier 20,8 µg/m³, 2011 19,7 µg/m³, 2012 16,5 µg/m³, 2013 18,3 µg/m³, 2014 17,1 µg/m³, 2015 16,3 µg/m³ und 2016 14,6 µg/m³.

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