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Klimaschutz und Energiesparen an Schulen

Im Jahr 2011 wurde die 100. Schule in das Programm aufgenommen. 100 Schulen betreiben aktiven Klimaschutz in Frankfurt!

Seit Projektbeginn wurden über 3.500.000 EURO Energiekosten eingespart.

Allein im Jahr 2010 haben die 75 Frankfurter Energiesparschulen den Energieverbrauch um 7.000 MWh reduziert, ohne dass jemand frieren oder im Dunkeln sitzen musste. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von 400 Familien.

725.000 EURO (12%) wurden eingespart, dies sind fast 50% mehr gegenüber dem Vorjahr! Davon kamen 50% den Schulen zugute, die anderen 50% stehen für energiesparende Investitionen zur Verfügung.

Das Energieprojekt nutzt nicht nur den einzelnen Schulen, sondern ist durch die Verringerung der CO2 Emissionen (2.400 Tonnen im Jahr 2010 - entspricht dem Volumen von 400 Heißluftballons) auch ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz.

Einsparung durch Energiemanagement

Unter dem Motto „Energie sparen - Budget steigern“ hat das Stadtschulamt 1998 in Zusammenarbeit mit dem Verein Umweltlernen in Frankfurt e.V. und dem Hochbauamt ein Projekt zur Energieeinsparung an Schulen gestartet. Grundlage für die Reduzierung des Energieverbrauchs an Schulen ist ein funktionierendes schulinternes Energiemanagement. Die Verbrauchskontrolle erfolgt vor Ort und die Einstellung der Anlagen kann direkt der Nutzung angepasst werden.

Energiemanagement durch Energie-Teams

Schulinternes Energiemanagement muss organisiert werden. Schülerinnen und Schüler, Lehrerkräfte, Schulhausverwalterer und Eltern kommen deshalb zu einem Energie-Dialog am Runden Tisch zusammen und bilden ein Energie-Team. Dieses Energie-Team entwickelt einen Handlungsplan zum Energie- und Wassersparen und organisiert die schrittweise Umsetzung.

Schülerinnen und Schüler erkunden mit Messgeräten ihr Schulgebäude, suchen gemeinsam mit Schulhausverwaltern und Lehrerkräften nach Energielecks und entwickeln Informationen für die Mitschülerinnen und Mitschüler. Schulinternes Energiemanagement macht das Wissen aller Beteiligten zum „Brennstoff” für die Reduzierung des Energieverbrauchs von Schulen.

Kompetenzerweiterung

Der sparsame Umgang mit Energie und Wasser ist nicht nur ökonomisch und ökologisch geboten. Er eignet sich in besonderem Maße dafür, das Thema als Lern-, Handlungs- und Erfahrungsfeld in die pädagogische Praxis zu integrieren und sowohl Kinder und Jugendliche wie auch beteiligte Erwachsene für die Thematik zu sensibilisieren.

Der Dialog mit den unterschiedlichen Beteiligten über bestehende Probleme und das Aufstellen eines Aktionsplans zum Energiesparen vermittelt Kommunikations- und Handlungskompetenz. Das Projekt ist somit auch Baustein einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Erfolgsbilanz:

Der Ressourcenverbrauch wurde im Zeitraum von 1999 bis 2010 um 49.000 MWh reduziert und die CO2 Emissionen um 21.000 t verringert.

Die eingesparten 3,5 Millionen EURO wurden nicht unproduktiv "verheizt". Mit dem Geld konnten energiesparende Maßnahmen realisiert werden.

Schülerinnen und Schüler wurden durch handlungsorientierte Arbeit motiviert. Die jeweiligen Schulbudgets wurden um die Erfolgsbeteiligung erhöht.

Die Kooperationspartner:

Die Schulen werden bei ihren Energiesparaktivitäten nicht alleingelassen, sondern vom Verein Umweltlernen in Frankfurt e. V., dem Hochbauamt, der Mainova AG und dem Amt für Lehrerbildung unterstützt. Die Unterstützungsstruktur umfasst Moderation, Fortbildungen und Materialien. Die Gesamtkoordination erfolgt durch Umweltlernen in Frankfurt e.V.

Diese Schulen machen schon mit:

Informationen zu den Schulen, die schon mitmachen, finden Sie in der rechten Spalte auf dieser Seite.

Ansprechpartner:
Schulen, die sich für das Projekt interessieren, werden beraten von:
Link-IconMichael Schlecht - Umweltlernen in Frankfurt e.V.
Telefon:+49 (0)69 212 30130
Telefax:+49 (0)69 212 46568
E-Mail:Link-Iconmichael.schlecht [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Ansprechzeiten:Montag - Mittwoch 09:00 - 15:00 Uhr