
Integration- und Diversität
Zum Selbstverständnis städtischer Integrations- und Diversitätspolitik
Mit der Etablierung des Dezernats und Amts für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) mit seinem ersten Dezernenten Daniel Cohn-Bendit 1989 bekannte sich die Stadt zur Realität der Einwanderung und zu einer realistischen und pragmatischen Politik. Gleichberechtigung, Teilhabe, Diskriminierungsverbot definierte der Magistrat schon damals als Grundlage des Zusammenlebens aller Gruppen in der Stadt. In Frankfurt am Main leben ca. 170 Nationen mit über 200 Sprach- und Kulturtraditionen.
Durch Überzeugungsarbeit, Hartnäckigkeit und geduldiges Netzwerken des AmkA sind zahlreiche Initiativen und Modellprogramme entwickelt worden, die als Regelmaßnahmen Eingang ins Repertoire städtischer Maßnahmen fanden und von denen sich viele Städte der Republik und im benachbarten Ausland haben inspirieren lassen.
Das neue Staatsangehörigkeitsgesetz (2000), die Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes (2005), die Beauftragung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge mit der Umsetzung des Integrationsprogramms (2005) und der Nationale Integrationsplan (2007) bedingten andere Zuständigkeiten und kreierten neue Aufgaben, zum Beispiel die Koordination des Netzwerks der Integrationskurse.
Mit der Verabschiedung des Integrations- und Diversitätskonzepts von Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg im September 2010 durch das Stadtparlament, sollen Grundlagen und Instrumente für eine ressortübergreifende kommunale Integrations- und Diversitätspolitik entwickelt werden, die sich nicht nur am Verhältnis von Mehrheit und Minderheiten entscheiden, sondern die Beziehungen aller Gruppierungen zueinander berücksichtigen. (Im rechten Kasten finden Sie Informationen zu Diversity-Dimensionen).
Gremien
Neben dem Dezernat Integration und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) befassen sich verschiedene Gremien auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Thema Integration:
- auf der Ebene der Stadtverordnetenversammlung der Stadtverordnetenausschuss für Bildung und Integration,
- auf der Ebene des Magistrats die Magistratskommission für Gleichberechtigung und Integration,
- auf der Ebene der Zuwanderer die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV).
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Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring 2012
Die Dezernentin für Integration hat den ersten Bericht zu einem neuen Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring vorgestellt.
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AmkA beteiligt sich am Rahmenprogramm des Städtetages
Vom 18. - 25. April wird das neue Portal Vielfalt bewegt Frankfurt vorgestellt. Mitarbeiter_innen des AmkA geben Auskunft über Schwerpunkte des Amtes.
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KulturKonzepte. Ein kritischer Diskussionsbeitrag für die interkulturelle Bildung
Eine Expertise zum Umgang mit kultureller Diversität / Interkultureller Kompetenz, die das in der interkulturellen Praxis gängige Kulturverständnis kritisch betrachtet.
Integrations- und Diversitätskonzept 2010
Frankfurter Stadtparlament stimmt am 30. September 2010 mehrheitlich für das Integrations- und Diversitätskonzept der Integrationsdezernentin.
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Studien zur städtischen Integrationspolitik
Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) hat verschiedene Studien zu integrationspolitischen Themen in Auftrag gegeben.
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Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main
Institutionen oder Personen, die als Preisträger in Frage kommen, können der Jury bis spätestens 31. Juli vorgeschlagen werden.
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Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten – ein kommunales Erfolgsmodell
Zum seinem 20-jährigen Jubiläum präsentierte das AmkA ein Magazin und ein Video, die Sie auf einen Streifzug durch die vergangenen 20 Jahre Integrationsarbeit in Frankfurt mitnehmen.
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Charta der Vielfalt
Seit 2007 ist die Stadt Frankfurt am Main Mitglied der Charta der Vielfalt.




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