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Jupitersäule und Tiroler Tiere

Drei GrünGürtel-Tiere zieren den Tiroler Weiher.

Zwei Skulpturen aus Sandstein flankieren in Tiroler Schützentracht die breite Treppe, die hinauf zum Weiher führt und das dritte sitzt hoch oben auf einer Sandsteinsäule. Sie ist in der Tradition der Jupitersäulen gestaltet, die von den Römern in der Region aufgestellt wurden.

GrünGürtel-Tier aus Sandstein auf Treppengeländer © Stefan Cop
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Die Tiroler GrünGürtel-Tiere sollen augenzwinkernd an die Schützen der Bundestruppen erinnern, die hier im 19. Jahrhundert ihre Schießübungen abhielten. Sie wurden eingesetzt, um 1833 und 1848 gegen die aufständischen Bürger vorzugehen.

Doch wer genau hinsieht, dem fällt vielleicht auf, dass hier ein Tier jagt - ganz im Sinn von Heinrich Hoffmann in seinem Gedicht aus dem Struwwelpeter-Buch: "Der wilde Jägersmann".

An der nicht weit entfernten Milanschneise kann nun auch ein echter historischer Schießwall besichtigt werden, eine neue Treppe führt hinauf (einfach dem Rundweg um das Oberforsthaus folgen, der Wall liegt nahe dem Hotel).

Die Figuren formte der Bildhauer Andreas Rohrbach. Die Umgestaltung des Tiroler Weihers finanzierte der Regionalpark RheinMain. Der Ort soll so zu einer weiteren Attraktion im Frankfurter GrünGürtel und im Regionalpark RheinMain werden.
Die Objekte wurden am 20. April 2011 von Umweltdezernentin Manuela Rottmann eingeweiht.

Der Tiroler Weiher wurde in den 1959er Jahren angelegt, er dient zur Versickerung von Mainwasser. Der Einlass für das gereinigte Mainwasser ist nahe der Steinbrücke, an der die GrünGürtel-Tier-Figuren sitzen.

ANFAHRTSBESCHREIBUNG

Mit dem Bus 61 zur Haltestelle ''Stadionbad'' oder der Straßenbahn 21 zur Haltestelle ''Stadion'' fahren, dann die Mörfelder Landstraße mittels einer Brücke kreuzen und dem Oberforsthaus, beziehungsweise dem Schäfersteinpfad folgen.