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Mittagessen in der Schule

In der Stadt Frankfurt am Main gibt es zahlreiche ganztägig arbeitende Schulen in städtischer Trägerschaft (72 mit Stand des Schuljahres 2013/2014). Diese Schulen sind vom Hessischen Kultusministerium im Rahmen des Ganztagsschulprogrammes des Landes Hessen als ganztägig arbeitende Schulen anerkannt und bieten grundsätzlich Mittagessen an. Zahlreiche Grundschulen verfügen zudem über das Angebot der „Erweiterten Schulischen Betreuung“, auch dieses Bildungs- und Betreuungsformat umfasst das Angebot eines Mittagessens.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Schulen und Fördervereinen in Schulen, die ihren Schülerinnen und Schülern wegen der Notwendigkeit ein warmes Mittagessen anbieten.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Schulunterricht und nehmen zudem u.a. an Arbeitsgemeinschaften sowie an der Hausaufgabenbetreuung der Schule teil. Daraus resultiert ein umfangreiches Tagesprogramm, das Kinder und Jugendliche nur dann erfolgreich bewältigen, wenn eine gute und gesunde Ernährung gewährleistet wird. Das Angebot einer guten schulischen Verpflegung trägt zur Förderung der Leistungsfähigkeit und zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bei.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganztägig arbeitenden Schulen können ebenfalls am Mittagessen teilnehmen. Das gemeinsame Mittagessen z.B. im Klassenverband kann in die pädagogische Arbeit integriert werden.

Die Stadt Frankfurt am Main hat daraus folgende Ziele entwickelt:

  • 1. Jeder Schülerin und jedem Schüler ist die Teilnahme am Mittagessen zu ermöglichen.
  • 2. Das Mittagessen soll eine hohe Akzeptanz in der jeweiligen Schulgemeinde finden.


Konzept und Qualität:

In einigen Schulen wird das Mittagessen über die Träger von Bildungs- und Betreuungsangeboten gewährleistet (z.B. in Erweiterten Schulischen Betreuungen). Sofern die Stadt Frankfurt am Main Verträge mit Caterern abschließt, ist sie aus vergaberechtlichen Gründen verpflichtet, hierfür ein Ausschreibungsverfahren durchzuführen. Dies gilt beispielsweise für die ganztägig arbeitenden Schulen. Im Vorfeld der Ausschreibung erfolgt die Abstimmung mit der jeweiligen Schulgemeinde. Je nach Gegebenheiten vor Ort wird das Mittagessen angeliefert oder durch einen Caterer in der Schulküche zubereitet. Um eine Qualitätssicherung zu erreichen, werden nach Möglichkeit Mischküchensysteme gebaut. In diesen kann das Essen überwiegend frisch zubereitet werden. Im Zuge der Ausschreibung werden verschiedene Anforderungen an die Caterer bzw. an die Attraktivität und die Qualität des Mittagessens in Schulen gestellt. So müssen die angebotenen Speisen u.a. eine gesunde, ausgewogene und altersgerechte Ernährung gewährleisten. Zudem sind z.B. die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. zu beachten.

Die Stadt Frankfurt am Main hat sich das Ziel gesetzt, die Qualität und die Attraktivität des Mittagessens in den Schulen kontinuierlich weiter zu verbessern. Bei jährlich durchgeführten Befragungen werden deshalb Daten erhoben, die Aufschluss geben über die Akzeptanz der Mittagessensangebote. Gefragt wird z.B. nach der Qualität der Versorgungsleistung durch den Caterer, nach den Gründen für die Nicht-Inanspruchnahme des Mittagessens, nach der Verankerung der Thematik in den Schulalltag u.v.m. Die Auswertung der Daten erfolgt durch das Stadtschulamt, um z.B. ein Bild zur Entwicklung der Akzeptanz zu erhalten und um Strategien für das oben genannte Ziel entwickeln zu können.

Preisgestaltung:

An den Schulen, die über ein Essensangebot verfügen, soll jede Schülerin/jeder Schüler die Möglichkeit haben, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Daher kostet das Mittagessen -gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung- an allen Schulen in städtischer Trägerschaft für die Familien maximal 3 Euro pro Schülerin/Schüler. Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) haben und mit Hauptwohnsitz in Frankfurt am Main gemeldet sind, erhalten das Mittagessen zum ermäßigten Preis von 1 Euro. Der ermäßigte Abgabepreis von 1 Euro gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die keinen Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, aber im Besitz eines Frankfurt-Passes (FP) sind.


Die Stadt Frankfurt am Main trägt die Differenz zwischen dem mit dem jeweiligen Caterer vereinbarten tatsächlichen Verkaufspreis und dem auf 3 Euro begrenzten Abgabepreis in den Schulen. Die Stadt Frankfurt am Main subventioniert ebenfalls die Differenz für die Schülerinnen und Schüler, die im Besitz eines Frankfurt-Passes (FP) sind.

Für Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, erfolgt die Subventionierung aus den Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets.

Die Abrechnung der Mittagessenzuschüsse (3€, 1€-FP und 1€-BUT) erfolgt zentral über das Stadtschulamt (40.42.3).

Bildungs- und Teilhabepaket

Für Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket wurde beim Jugend- und Sozialamt eine Hotline eingerichtet:

Telefonnummer +49 (0)69 212 33133
oder
per E-Mail: bildungs-teilhabe@stadt-frankfurt.de.

Ansprechpartnerinnen
 
Link-IconMelanie Löser
Telefon:+49 (0)69 212 44063
E-Mail:Link-Iconmelanie.loeser [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconMelanie Wilhelm
Telefon:+49 (0)69 212 33548
E-Mail:Link-Iconmelanie.wilhelm [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconStefanie Porath
Telefon:+49 (0)69 212 44585
E-Mail:Link-Iconstefanie.porath [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconStefanie Christoph
Telefon:+49 (0)69 212 74292
Telefax:+49 (0)69 212 38225
E-Mail:Link-Iconstefanie.christoph [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Link-IconStephanie Valter
Telefon:+49 (0)69 212 38699
Telefax:+49 (0)69 212 38225
E-Mail:Link-Iconstephanie.valter [At] stadt-frankfurt [Punkt] de