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Rückblick 2005: Bürgerreise nach Krakau im September 2005

Alter Rathausturm in Krakau, © Stadt Frankfurt am Main
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Vom Main an die Weichsel

Seit 6. Dezember 1991 gehört Krakau, die Stadt der Könige, zu Frankfurts Partner-städten. Das Interesse der Frankfurterinnen und Frankfurter an der schönsten Stadt Polens ist groß, denn bereits zum sechsten Mal führte eine Bürgerreise in die ehe-malige polnische Hauptstadt an der Weichsel. Bei der Bürgerreise in die Partnerstadt Krakau vom 6. bis 10. September 2005 wollten 32 Bürgerinnen und Bürger die Frankfurter Partnerstadt kennen lernen, deren Altstadt auf der UNESCO-Liste zu den 12 schützenswerten Kulturstätten der Erde zählt.

Auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus

Zu den Highlights der Reise zählten neben dem Altstadtbummel ein Besuch in den Tuchhallen und das eindrucksvolle Schauspiel des Schließens des berühmten Veit-Stoß-Altares in der Marienkirche mit anschließendem Trompetensignal des „Hejnal Mariacki“. Der Aufstieg zum Wawelhügel wurde mit zahlreichen Schätzen in der
Wawelkirche und im Wawelschloß belohnt. Auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus wurde die alte Universität, das „Collegium Maius“, besichtigt und der jüdische Stadtteil erkundet. Wer wollte, konnte das ehemalige Salzbergwerk Wieliczca besichtigen; die anderen eroberten auf eigene Faust ihre Partnerstadt Krakau, bummelten durch Kirchen, Museen, Ausstellungen und Geschäfte. Fakultativ wurde auch die Besichti-gung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau angeboten. Ein Ausflug in den Ojcow Nationalpark mit einem Besuch von Schloss „Pieskowa Skala“ verschaffte neben ein wenig Entspannung auch einen Eindruck von der Landschaft um Krakau.

Was die Bürgerreisen von anderen Reisen unterscheidet, ist der persönliche Kontakt zur Verwaltung und zu den Bürgern der Partnerstadt. Ein Empfang im Rathaus mit dem stellvertretenden Oberbürgermeister Henryk Bątkiewicz zeichnete die diesjährige Bürgerreise nach Krakau aus. Die Gäste aus Frankfurt traten in einen lebhaften Dialog, um Krakau und Polen, den neuen Partner in der EU, näher kennen zu lernen. Das war auch das Ziel einer abendlichen Bürgerbegegnung: Bei einem Buffet mit polnischen Spezialitäten und vielen Gesprächen mit Krakauern und Krakauerinnen verschiedenster Berufe und Altersklassen zeigte sich Krakau, die Kulturhauptstadt Europas 2000, von ihrer ganz persönlichen Seite.

Kein Wunder, dass sich aufgrund dieser Möglichkeit, andere Kulturen und Sprachkreise im persönlichen Kontakt zu erschließen, sich jeder Reiseteilnehmer als spezieller Gast in Krakau willkommen fühlte. Ein schöner Erfolg der gelebten
Partnerschaft!