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Das Projekt "wortstark"

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Sprachenvielfalt in Frankfurter Kindertageseinrichtungen

Ein wahrhaft babylonisches Sprachengewirr herrscht in Frankfurts Kindertageseinrichtungen.
Hier gibt es viele Jungen und Mädchen, deren erste Sprache nicht deutsch, sondern türkisch oder arabisch, russisch, englisch oder ukrainisch, spanisch, griechisch oder chinesisch ist. Frankfurt ist eine internationale Stadt, in der mehr als 170 Sprachen gesprochen werden.

Sprache macht Spass

Das ist der Ansatz des Projekts wortstark, mit dem die Liebe der Kinder zur Sprache bereits so früh wie möglich geweckt wird.

Seit Sommer 2009 erprobt das trägerübergreifende städtische Projekt wortstark, wie Kinder unter diesen Umständen am besten die deutsche Sprache erlernen und wie Kindertageseinrichtungen dabei helfen können. Die Laufzeit des Projektes beträgt 2 Jahre.
Teilnehmen können bis zu 14 Kindertageseinrichtungen, die in Stadtteilen angesiedelt sind, die durch eine hohe sprachliche und kulturelle Vielfalt geprägt sind.
Das Projekt startete im Frankfurter Westen. Der zweite Durchlauf fand in den Stadtteilen Gallus, Gutleut und Griesheim statt.
Gegenwärtig läuft die dritte Runde. Mit dabei sind fünf Träger mit neun Kindertageseinrichtungen aus Fechenheim, dem Ostend und Seckbach.

Sprachförderkonzepte für Kindertageseinrichtungen

Die beteiligten Einrichtungen wollen sich einen eigenen Standpunkt erarbeiten, einen roten Faden durch die aktuellen Duskussionen und den Dschungel der vielen Förderansätze und Programme finden. Vor allem aber wollen sie ein Sprachförderkonzept für ihre Kitas entwickeln, das den eigenen Bedingungen gerecht wird, und dabei die Unterstützung und pädagogischen Impulse nutzen, die wortstark bei der konkreten Umsetzung einer alltagsintegrierten Sprachförderung gibt.

Das Projekt wortstark arbeitet

  • regional in 11 Kindertageseinrichtungen und 3 Krabbelstuben aus den Stadtteilen Gallus, Gutleut und Griesheim. Gegenwärtig sind neun Träger beteiligt,


  • vielfältig in dem es theoriegeleitet und praxisnah mit den beteiligten Kindertageseinrichtungen Förderkonzepte entwickelt und erprobt


  • vernetzt in dem es mit der Universität Frankfurt kooperiert und den Aufbau eines regionalen Sprachförder-Netzwerkes plant.



Die zwei Säulen des Projektes sind:

  • 1. die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte (Multiplikatorinnen-Prinzip)


  • 2. die Arbeit mit den Eltern nach dem Motto: "Eltern für Eltern" - ehrenamtliche Elternbegleiter/innen initiieren Angebote für Eltern rund um das Thema Sprache.


Projektträger

Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
Stadtschulamt
40.51.1 Trägerübergreifende Kita-Aufgaben
Seehofstraße 41
60594 Frankfurt am Main

Ansprechpartnerin
 
Link-IconRita Spanier
Telefon:+49 (0)69 212 74414
E-Mail:Link-Iconrita.spanier [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Projektleiterin
 
Link-IconMechthild Dörfler
Telefon:+49 (0)69 212 40343
E-Mail:Link-Iconmechthild.doerfler [At] stadt-frankfurt [Punkt] de