
Dom
Der Ausgangspunkt zu einem historischen Stadtbummel beginnt am St. Bartholomäus-Dom. Touristen, Neu-Frankfurterinnen und Neu-Frankfurter können ihn nicht verfehlen. Einen Panoramablick über die Stadt Frankfurt, bietet ferner die Aussichtsplattform des Doms. Mit seinem 95 Meter hohen Turm ragt er über die Frankfurter Innenstadt. Seine Anfänge gehen bis auf das Jahr 852 zurück. Zehn Kaiser bekamen hier zwischen 1562 und 1792 die Krone aufgesetzt. Was macht es da, dass die Bezeichnung "Dom" eigentlich eine kleine Übertreibung ist, weil er nie Bischofskirche war…
Ganzjährig ist es möglich, die 66 Meter hochgelegene Plattform zu besichtigen. Wer den Blick über die Stadt und die Skyline genießen möchte, muss ca. 300 Stufen überwinden, die durch ein enges Treppenhaus führen.
Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober von 10:00 - 18:00 Uhr
1. November bis 31. März von 10.00 - 17:00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene 3 Euro
Kinder, Studenten und Rentner 1,50 Euro
Das Dom-Museum beherbergt Schätze wie ein gotisches Messgewand von 1350 oder eine vergoldete Strahlenmonstranz aus dem Jahr 1720.
- kreuzförmige Hallenkirche der Gotik von einheitlicher Wirkung mit dominierendem Westturm
- Langhaus der Frühgotik um 1260-1300, nach Brand unter F.v. Denzinger 1869-80 erneuert und erhöht
- Chor und Querhaus der Hochgotik 1315-ca. 1360
- spätgotischer Turm 1415-1514, 1880 nach ursprünglichem Plan des M. Gerthener vollendet
- Sakristei und Bibliothek (=Wahlkapelle) um 1420-30 (am Chor)
- Kreuzgang (= Museum) und Patrizierkapellen um 1430-87 (am Langhaus)
- Vorhalle 1878-80
- bereits fünfte Steinkirche an gleicher Stelle
- Vorgängerbauten sind: die spätmerowingische Saalkapelle eines Königshofes (um 680), die karolingische Saalkirche einer Pfalz (vor 794), die spätkarolingische Basilika mit Querhaus und Apsis für Pfalz und Stift (852), der spätromanische Bartholomäuschor (1239)
- Sie wurden anlässlich der Restaurierung des mittelalterlichen Raumeindrucks durch Grabungen des Denkmalamtes (1991-94) gesichert.
- Gemäß der Bedeutung – ab 855 traditionelle, seit 1356 Krönungskirche der deutschen Kaiser – reiche Innenausstattung: U.a. im Chor Gestühl und Grabplatte (um 1352), Wandbilder, Sakramentshaus und Statuen (um 1410-20); in den Chorflankenkapellen Figurengruppen (um 1434), im Querhaus Marienbaldachin und Sakramentshaus (um 1480), im Turmjoch Kreuzigungsgruppe (1509)
- Grabmale von der Gotik bis zum Barock
- im Gebäude befindet sich das Dommuseum
Baujahr
ab 1260
Architekt
M. Gerthener; F. j. v. Denzinger
Dom St. Bartholomäus | |
Anfahrtsbeschreibung
U 4/5, Linie 11/12 Römer
Station 1 nächste




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