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Streuobstwiesen

Mädchen mit Speierlingsfrüchten auf Streuobstwiese © Stadt Frankfurt am Main<br />
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Wer kennt ihn nicht, den prachtvollen Anblick blühender Obstbäume im Frühling oder das üppige Farbenspiel zur Herbstzeit?!
Streuobstwiesen prägen auf eindrucksvolle Weise unser Landschaftsbild und sorgen dafür, dass erholsame Spaziergänge im Wandel der Jahreszeiten immer wieder neue Erlebnisse bieten.

Was sind typische Streuobstweisen?
Streuobstwiesen sind Ansammlungen von hochstämmigen Obstbäumen in der freien Landschaft. Wenn sie aus mehr als 10 Obstbäumen bestehen, stehen sie unter dem besonderen Schutz des Hessischen Naturschutzgesetzes (§ 15d HENatG).

Streuobstwiesen und Artenschutz
Seit langem ist der hohe ökologische Wert von Streuobstwiesen bekannt. Insbesondere zahlreiche heimische Tierarten, darunter auch viele seltene Arten, sind hier beheimatet (z.B. Steinkauz, Wendehals, viele Insekten, manchmal auch Fledermäuse).

Streuobstwiesen als Frankfurter Kultur
Auch kulturhistorisch sind die Streuobstwiesen, als Ursprung des beliebten Apfelweins (in Frankfurt am Main: "Stöffche") von Bedeutung und weltberühmt.

Gefährdungen für Streuobstwiesen
Leider schwinden Streuobstwiesen seit vielen Jahren immer mehr. Die Ursachen dafür liegen z.B. in Siedlungserweiterungen, im Rückgang der wirtschaftlichen Bedeutung des Obstanbaus und demzufolge mangelndem Interesse an Pflege und Nachpflanzung.