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Ernst-May-Haus

"Die Zeichen unserer Zeit sind Hast und Lärm, tausendfach sich überstürzende Eindrücke, Fabrikschlote und Stadtenge - wir brauchen Luft und Sonne: das ist die neue Gartenstadt, das neue Haus, der Garten und die Natur. — Wir brauchen Ruhe: das ist die neue Wohnung.", hieß es 1926 in der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Als Siedlungsprojekt entstand das „Neue Frankfurt“ zwischen 1925 bis 1930, während der Architekt und Stadtplaner Ernst May (1886-1970) Siedlungsdezernent der Stadt war: Im Rahmen eines umfangreichen Bauprogramms ließ er wegweisende Siedlungen mit 15.000 erschwinglichen Wohnungen in der Römerstadt, in Praunheim, Ginnheim und am Bornheimer Hang errichten. Heute zählen sie neben der Stuttgarter Weißenhofsiedlung und dem Bauhaus in Dessau zu den herausragenden Beispielen der frühen Moderne in Deutschland und finden auch international Beachtung.

In der Siedlung Römerstadt können Interessierte das Ernst-May-Haus Im Burgfeld 136 besichtigen: Das zweistöckige Reihenhaus und der dazugehörende Garten wurden denkmalgerecht restauriert - von der berühmten von Margarete Schütte-Lihotzky entworfenen „Frankfurter Küche“ über Originaltüren samt Beschlägen bis hin zur Rekonstruktion des Nutz- und Ziergartens. Möglich wurde dies durch die Initiative der ernst-may-gesellschaft. 2003 von Architekten und Kunsthistorikern gegründet, hat sie sich zur Aufgabe gemacht, das Werk Mays zu dokumentieren und zu bewahren. Neben den Ausstellungsräumen dient das Ernst-May-Haus auch als Dokumentations- und Veranstaltungsort. Auf Anfrage bei der ernst-may-gesellschaft können Führungen im Haus vereinbart werden. Regelmäßig veranstaltet die Gesellschaft Vorträge und Rundgänge zu Bauten der May-Ära.

Adresse

Ernst-May-Haus
Ernst-May-Gesellschaft e.V.
Im Burgfeld 136
60439 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 15343883
Telefax: +49 (0)69 15343881
E-Mail: Link-Iconpost [At] ernst-may-gesellschaft [Punkt] de
Internet: Link-Iconhttp://www.ernst-may-haus.de