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Ikonen-Museum

Die ganze Bandbreite der christlich-orthodoxen Bilderwelt eröffnet sich im Ikonen-Museum, das Kunst und Kult der Ikonen vom 15. bis 20. Jahrhundert präsentiert. Im ehemaligen Refektorium des Deutschordenshauses hat der Kölner Architekt Oswald Mathias Ungers klar konturierte Räume entworfen, die das Gebäude und die auf Holz gemalten Kultbilder spannungsreich in Beziehung setzen. Die Dauerausstellung geht auf eine Schenkung des Königsteiner Arztes Dr. Jörgen Schmidt-Voigt zurück. 800 Ikonen stiftete er der Stadt Frankfurt im Jahr 1988. Durch Ankäufe, Leihgaben und Schenkungen wurde die Sammlung auf über 1000 Exponate erweitert. Dazu gehören auch als Dauerleihgabe die postbyzantinischen Ikonen aus der Sammlung der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz zu Berlin.

Die Kunstwerke geben Einblick in die Welt des orthodoxen Glaubens vom Norden Russlands über den Nahen Osten bis nach Äthiopien. Besonders wertvoll sind eine koptische Papier-Ikone aus dem 12./13. Jahrhundert und eine Reihe signierter und datierter Ikonen italokretischer, russischer und syrischer Herkunft. Dazu gehören berühmte Ikonenmaler wie Emmanuel Tzanes, Michail Miljutin oder Yussuf Al-Mussawir. Daneben besitzt das Museum Metallplastiken wie Reise-Ikonen, Segens- und Brustkreuze, Kirchengeräte und Textilien. Eine Sammlung wertvoller äthiopischer Kreuze, Manuskripte und Ikonen gibt Einblick in ein uraltes Christentum. Sonderausstellungen und –programme präsentieren das große Repertoire der Ikonenmalerei und ihre kultischen und kulturellen Zusammenhänge bis heute.

Adresse

Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt am Main - Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Brückenstraße 3-7
60594 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 212 36262
Telefax: +49 (0)69 212 39968
E-Mail: Link-Iconinfo.ikonen-museum [At] stadt-frankfurt [Punkt] de
Internet: Link-Iconhttp://www.ikonenmuseumfrankfurt.de