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Dommuseum

Wechselvoll, bisweilen dramatisch verlief die Geschichte des Kaiserdoms St. Bartholomäus. Dokumentiert wird sie im Dommuseum, das im mittelalterlichen Kreuzgang des Doms zu einem chronologischen Rundgang einlädt. Er vermittelt einen lebendigen Einblick in die 1300jährige Liturgie- und Frömmigkeitsgeschichte der römisch-katholischen Kirche in Frankfurt und zeigt den Dom in seiner Bedeutung für Stadt- und Reichsgeschichte.

Hier fanden seit 1356 die Wahlen der deutschen Könige statt, und von 1562 bis 1792 wurden im Dom zehn Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt und gekrönt. An diese Ereignisse erinnern noch Teile des ehemaligen Krönungsaltars aus dem 18. Jahrhundert. Einzigartig für Frankfurt und Umgebung sind die spätmerowingischen Funde aus einem Mädchengrab aus dem 7. Jahrhundert, das mit einem ungewöhnlich reichen Goldschmuck ausgestattet ist.

Die meisten Exponate sind dem eigentlichen Domschatz zuzuordnen: liturgische Gewänder für den Gottesdienst, silberne und goldene Altargeräte und Reliquiare aus der Zeit vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Der Baugeschichte des Doms ist ein weiterer Abschnitt des Rundgangs gewidmet. Er endet im überdachten Innenhof, der für Wechselausstellungen genutzt wird. Diese zeigen neben zeitgenössischer Kunst auch Ausstellungen zur Geschichte des Doms.

Adresse

Dommuseum Frankfurt am Main
Domplatz 14
60311 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 13376186
Telefax: +49 (0)69 13376185
E-Mail: Link-Iconinfo [At] dommuseum-frankfurt [Punkt] de
Internet: Link-Iconhttp://www.dommuseum-frankfurt.de