
Jüdisches Museum
Das Bild der Stadt Frankfurt ist geprägt vom Beitrag der Juden zu Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Das Jüdische Museum im ehemaligen Rothschild-Palais am Untermainkai widmet sich der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Frankfurt und in Deutschland. Themen sind u.a. die Anfänge jüdischer Ansiedlung im 12. Jahrhundert, das Ende des Frankfurter Ghettos, der Kampf um die gesellschaftliche Integration und der Neuanfang jüdischer Gemeinden nach 1945. Gebrauchs- und Kultgegenstände veranschaulichen Alltag und Feste in der Synagoge und zu Hause.
Mit dem Museum Judengasse am Börneplatz besitzt das Jüdische Museum eine Dependance im historischen Zentrum jüdischen Lebens in Frankfurt. Die Grundmauern von fünf Wohnhäusern, zwei Ritualbädern, zwei Brunnen und einem Kanal der ehemaligen Judengasse aus dem 15. bis 18. Jahrhundert lassen erahnen, wie deren Bewohner in diesem Zeitraum von rund 350 Jahren lebten. Die Website des Museums Judengasse schildert detailliert, welche Familien hier lebten und unter welchen Bedingungen sie den Alltag bewältigten. Regelmäßige Wechselausstellungen in beiden Häusern heben einzelne Aspekte hervor und ergänzen die Dauerausstellungen.
Jüdisches Museum Frankfurt am Main | |
| Telefon: | +49 (0)69 212 35000 |
| Telefax: | +49 (0)69 212 30705 |
| E-Mail: | info [At] juedischesmuseum [Punkt] de |
| Internet: | http://www.juedischesmuseum.de/ |




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