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Ein berühmter Sohn

„Am 28. August 1749, mittags mit dem Glockenschlag zwölf, kam ich in Frankfurt am Main zur Welt“, schreibt Johann Wolfgang Goethe in seinem autobiographischen Werk „Dichtung und Wahrheit“. Goetheplatz, Goethestraße, Goethe-Universität - die Frankfurter sind mächtig stolz auf den in ihrer Stadt geborenen Dichter. Zwar verbrachte der einen Großteil seines Lebens in Weimar und hat auch nicht nur gut über Frankfurt gesprochen, doch hier entstanden einige seiner bedeutendsten Werke, wie das Drama „Goetz von Berlichingen“ und „Die Leiden des jungen Werther“.

Goethe-Denkmal, © PIA Stadt Frankfurt am Main
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Und an manchem lauschigen Platz seiner Heimatstadt brach er die Herzen der stolzesten Frauen. Wen wundert's, dass er einmal behauptete, er könne sich in mancherlei Hinsicht keine liebere Stadt vorstellen, obwohl er Frankfurt 1775 endgültig hinter sich ließ. Vom Geist der Mainstadt blieb er aber doch geprägt, so sehen das jedenfalls die Frankfurter. Denn Goethe war unersättlich neugierig, ihn faszinierte das Nahe wie das Ferne, das Vertraute wie das Unvertraute. Er prägte den Begriff Weltliteratur, und er überwand Grenzen - geografische und kulturelle.

Wahrlich ein Weltbürger par excellence - aus Frankfurt. Goethes Geburtshaus im Hirschgraben, das gleichzeitig auch das Goethemuseum beherbergt, ist nach der Zerstörung im Krieg eine perfekte Rekonstruktion des historischen Vorbilds, das jährlich von mehr als 130.000 Gästen besucht wird.

"Wenn mich jemand früge, wo ich mir den Platz meiner Wiege bequemer, meiner bürgerlichen Gesinnung gemäßer oder poetischen Ansicht entsprechender denke, ich könnte keine liebere Stadt als Frankfurt nennen." (J.W.Goethe)