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Stadtkultur am Fluss

An schönen Tagen wimmelt es hier vor Menschen. Das Mainufer haben nach den Spaziergängern und Rollschuhfahrern auch Radfahrer und Skater entdeckt. Und samstags, wenn die Flohmarkthändler ihre Stände aufbauen, ist noch mal so viel los. „Zurück zum Fluss“, lautet das Zauberwort in der Mainstadt seit geraumer Zeit. Mit Cocktailbars und Gartenrestaurants ist die Ufermeile zu einer genüsslichen Flanierzone geworden. Mittendrin: das „Nizza“ - mit Palmen, Bananen, Pinien, Zypressen, Korkeichen und anderen südländischen Gewächsen einer der artenreichsten südländischen Gärten nördlich der Alpen.

Das MMK Museum für Moderne Kunst - auch 'Tortenstück' genannt, © PIA Stadt Frankfurt am Main
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Und zu beiden Seiten des Mains gibt es mit dem Museumsufer eine einzigartige Kulturmeile. International renommierte Architekten wie Oswald Mathias Ungers und der New Yorker Richard Meier haben hier geplant und gebaut: Zwischen Eisernem Steg und Friedensbrücke sind zum Teil in restaurierten Bürgervillen, zum Teil in anspruchsvollen architektonischen Neubauten dreizehn Museen neu entstanden oder ausgebaut worden, darunter ein Filmmuseum, ein Architekturmuseum, das Museum für Angewandte Kunst und das Jüdische Museum. Der in der Nähe des Doms gelegene und aufgrund seiner eigenwilligen dreieckigen Form als „Tortenstück” bezeichnete Neubau des Museums für Moderne Kunst ist als letztes hinzugekommen.

„Leben am Fluss“ haben auch die Frankfurter Stadtplaner auf die Agenda gesetzt. Den Anfang machte das im Osten neu entstandene Deutschherrnufer-Viertel, mit seinen an Bauhausarchitektur erinnernden Uferhäusern und einem Hochhaus mit goldenen Zinnen an der Piazza des Quartiers. Auch auf der anderen Mainseite ist ein extravagantes Wohnviertel gewachsen.

Wie ein großes Geripptes, das typische Frankfurter Apfelweinglas mit der Rautenoptik, mutet der Westhafen Tower an,  © PIA Stadt Frankfurt am Main
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Dahinter eine Großbaustelle, aus der ein Doppelturm empor wächst - ab 2013 das neue Zuhause für die Europäische Zentralbank. Vom Osthafen in den Westhafen: Wie ein großes Geripptes, das typische Frankfurter Apfelweinglas mit der Rautenoptik, mutet der Westhafen Tower an. Besonders schön ist der Anblick der luxuriös bebauten Mole abends von der anderen, der Sachsenhäuser Seite aus. Wenn die Lichter in den kubisch konstruierten Gebäuden angehen und sich im dunklen Wasser als kleine Würfel spiegeln.

"--- doch nimmer vergess ich dich, so fern ich wandre, schöner Main! Und Deine Gestade, die vielbeglückten." (Friedrich Hölderlin)