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Mentoring-Programme

Mentoring für Migrantinnen

In den meisten Mentoring-Programmen sind Mentees mit Migrationsbiografie kaum anzutreffen, während "Mentoring für Migrantinnen" Mentees aus der ganzen Welt einbezieht – mittlerweile sind es 78 Teilnehmerinnen aus 38 Ländern!

Zielgruppe sind qualifizierte Migrantinnen, die entweder schon lange erfolglos nach Arbeit suchen oder die inadäquat, weit unterhalb ihres Qualifikationsniveaus, beschäftigt sind. Viele von ihnen haben ein abgeschlossenes Studium. Ein Jahr lang klären sie mit Unterstützung ihrer MentorInnen ihre beruflichen Ziele, entwickeln neue Perspektiven und machen die ersten Schritte zur praktischen Umsetzung – alles mit sehr gutem Erfolg. Die MentorInnen kommen aus ganz verschiedenen Branchen, private und öffentliche Unternehmen sind ebenso vertreten wie Freiberuflerinnen, und manche haben ebenfalls Migrationserfahrung.

Generell gelingt einem hohen Prozentsatz der Mentees noch während der Programmlaufzeit oder kurz danach die Einmündung in eine Beschäftigung mit Perspektive.

"Mentoring für Migrantinnen" wird von beramí e.V. durchgeführt. Dort gibt es auch weitere Mentoringprogramme.

Regionales Frankurter Mentoring

Das "Regionale Frankfurter Mentoring-Programm" ist ebenfalls auf Erfolgskurs – dieses Programm wird von dem Münchner Unternehmen Cross Consult organisiert und auf städtischer Seite durch das Frauenreferat und die Wirtschaftsförderung begleitet.

Das Regionale Frankfurter Mentoring ist ein Cross-Mentoring-Programm, das Mentees und Mentorinnen bzw. Mentoren über Unternehmensgrenzen hinweg zusammenbringt. Ziel des Programms ist die Karriereförderung weiblicher Nachwuchskräfte: Junge weibliche Führungskräfte werden ein Jahr lang "im Tandem" von erfahrenen Führungskräften aus anderen Unternehmen in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten unterstützt, um längerfristig den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Die zehnte Runde des Programms startete am 27. April 2017.