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Interkulturelle Wochen 2015 in Frankfurt am Main

IKW 2015
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Die Interkulturellen Wochen 2015 finden in der Zeit vom 9.-15. November statt.

Der Frankfurter Initiativkreis Interkulturelle Wochen hat sich für das Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit – für Vielfalt“ entschieden.

Das Motto der Frankfurter Interkulturellen Wochen 2015 wird sicher Fragen aufwerfen. Warum zitieren wir den Anfang der deutschen Nationalhymne? Anfang Oktober finden in Frankfurt am Main die zentralen Feierlichkeiten zum 25. Tag der deutschen Einheit statt. Mit den Interkulturellen Wochen 2015 wollen wir deutlich zeigen, dass zur deutschen Einheit nicht nur ein Zusammenwachsen zweier Staaten, sondern auch ein Miteinander in all seiner Vielfalt gehört. Mit Ihren Veranstaltungen tragen Sie dazu bei, ein buntes Bild der Einheit aller Frankfurter und Frankfurterinnen herzustellen.

Einigkeit muss von Menschen gewollt und verhandelt werden, sie fällt nicht vom Himmel. In einer Gesellschaft der Vielfalt ist es notwendig, über Unterschiede zu sprechen: Soziale Unterschiede beeinflussen das Leben der Menschen ebenso wie ihre Herkunft, Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Religion oder sexuelle Orientierung. Grundlegend ist für Chancengleichheit und Gleichberechtigung die Einigkeit darüber, dass alle Menschen gleich sind.

Recht ist ein hohes Gut. Wir leben in einem Rechtsstaat, der garantieren soll, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Doch in der Realität gelten nicht die gleichen Rechte für alle: Flüchtlinge haben als „Asylbewerber“, als abgelehnte und in Deutschland nur Geduldete oder gar als Menschen ohne Papiere nicht die gleichen Rechte wie deutsche Staatsbürger und Menschen mit festem Aufenthalt. Für die Betroffenen bedeutet das, mit vielen Problemen und Ängsten leben zu müssen.

Freiheit ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Konkret geht es um Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und um die Freiheit, nicht religiös zu sein. Freiheit endet bei Volksverhetzung und natürlich bei Gewalt gegen Andersdenkende. Freiheit kann als Zumutung erlebt werden: „Patrioten“ demonstrieren gegen die „Islamisierung des Abendlandes“, Karikaturisten zeichnen den Propheten Mohammed, den Papst oder Jesus am Kreuz. Konkret geht es darum: Was müssen wir hinnehmen - und wo müssen wir Position beziehen, auch wenn das Gesetz die freie Meinungsäußerung sehr weit fasst?

Vielfalt ist Realität. Die Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen zeigen, wie Vielfalt aktiv gestaltet werden kann. Sie machen Begegnung möglich, laden zum Feiern ein und bieten einen Rahmen dafür, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu sprechen.

Wir freuen uns über Anmeldungen für die Interkulturellen Wochen 2015 mit dem folgenden Planungsbogen und bitten Sie dabei zu beachten:

Für alle Veranstaltungen der IKW muss ein Bezug zu Frankfurt am Main hergestellt werden.
Die Veranstaltungen in der Zeit vom 9.-15. November müssen einen direkten Bezug zum Motto haben.
Am 15. November ist Volkstrauertag, an dem an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen erinnert wird. Er gehört traditionell zu den „stillen Tagen“, an denen z.B. öffentliche Tanzveranstaltungen nicht erlaubt sind. Sollten Sie an dem Tag eine Veranstaltung planen, bietet sich auch ein inhaltlicher Bezug zum Volkstrauertag an.

IKW 2010, Jugend- Hip Hop Gruppe des Turnvereins 1860 Frankfurt©Ferhat Bouda
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Initiativkreis der "Frankfurter interkulturellen Wochen"

  • Amt für multikulturelle Angelegenheiten
  • awo Frankfurt am Main
  • Caritasverband Frankfurt e.v.
  • dgb – Region Frankfurt-Rhein-Main
  • Evangelische Kirche in Frankfurt
  • Evangelischer Regionalverband
  • Internationales Familienzentrum e.v.
  • Katholische Erwachsenenbildung
  • kav – Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung Frankfurt
  • Sportkreis Frankfurt e.v. & Sportjugend Hessen, Programm »Integration durch Sport«
  • Stadtbücherei Frankfurt am Main
  • vhs Frankfurt am Main

Kontakt
 
Link-IconChristamaria Weber
Telefon:069 212 30153
Telefax:069 212 37946
E-Mail:Link-Iconchristamaria.weber [At] stadt-frankfurt [Punkt] de