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Hilfe bei Gewalt und Diskriminierung

Broschüre Antidiskriminierung und Gewalt
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Frankfurt am Main hat 2003 als erste Stadt in Deutschland eine Antidiskriminierungsrichtlinie (ADR) beschlossen. Mit dieser wichtigen Entscheidung setzen die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat ein Zeichen. Es ist ein klares Bekenntnis zu der Aufgabe, das Zusammenleben und Zusammenwachsen der von Vielfalt geprägten Frankfurter Bevölkerung nachhaltig zu fördern und Diskriminierungen in den städtischen Behörden und Betrieben entgegenzuwirken. Mit der Umsetzung der ADR gibt die Stadt Frankfurt am Main zugleich ein Signal für einen respektvollen Umgang und die Gleichbehandlung von Menschen im Stadtgebiet.
Die ADR stellt klar, dass Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechtes, der Hautfarbe, der Sprache, der Heimat oder Herkunft,
des Glaubens, der Religion, der politischen Ansichten oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung nicht zu akzeptieren sind. Die ADR verbietet die Ungleichbehandlung oder Benachteiligung einzelner Menschen oder Menschengruppen aufgrund eines persönlichen Merkmals.
Diese Broschüre informiert über die Arbeit der Ombudsstelle -
Antidiskriminierung im Amt für multikulturelle Angelegenheiten und die Vorgehensweise bei Diskriminierungsmeldungen. Darüber hinaus finden sich in der Broschüre eine Reihe weiterer Adressen von Anlaufstellen, die – je nach Art des Vorfalls – direkt kontaktiert werden können. Für Notfälle sind verschiedene Notruf-Nummern für eine direkte und schnelle Hilfe angegeben.
Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nicht erwähnte oder neue Einrichtungen, die ebenfalls Antidiskriminierungsarbeit in Frankfurt am Main leisten, bitten wir, sich an uns zu wenden, um bei einer zukünftigen Aktualisierung berücksichtigt zu werden.