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Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring 2012

Ein objektiver Maßstab für Integration und Ungleichheit - Erstes "Integrations- und Diversitätsmonitoring" für Frankfurt

Die Dezernentin für Integration, Dr. Nargess Eskandari-Grünberg hat am 23.8.2012 im Rahmen einer Pressekonferenz den ersten Bericht zu einem neuen Frankfurter Integrations- und Diversitätsmonitoring vorgestellt. Damit legt das Frankfurter Integrationsdezernat eine umfassende Daten- und Entscheidungsgrundlage für die zukünftige kommunale Integrationsarbeit vor. Der Bericht wurde von einer ämterübergreifenden Arbeitsgruppe begleitet und durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet.

Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg: "Dieses erste Integrationsmonitoring für Frankfurt ist der Beginn eines umfassenden, systematischen und objektiven Berichtswesens für Integration und Diversität in unserer Stadt. Wir gehen mit ihm zugleich einen wichtigen Schritt in der Umsetzung des Integrations- und Diversitätskonzepts, das die Stadtverordnetenversammlung im Herbst 2010 beschlossen hat."

Das erste Frankfurter Integrationsmonitoring umfasst neben Grundlageninformationen zur Frankfurter Bevölkerung ein neues Set objektiver Indikatoren, die Veränderungen messbar machen. In sieben Themenfelder mit insgesamt 47 Indikatoren und rund 80 Statistiken werden objektive Hinweise zur Lebenswirklichkeit verschiedener Frankfurter Bevölkerungsgruppen gegeben. Das Monitoring 2012 umfasst Indikatoren zu den Bereichen

  • Rechtliche Situation und politische Partizipation
  • Spracherwerb und Sprachbeherrschung
  • (Aus)Bildung, Erziehung und Schule
  • Arbeit und Wirtschaft
  • Wohnsituation und Räumliche Verteilung
  • Einkommen und soziale Sicherung
  • Interkulturelle Öffnung von Politik und Verwaltung