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Radklassiker am 1. Mai: Eschborn-Frankfurt

1. Mai 2018

Das traditionsreiche Radrennen am 1. Mai "Rund um den Henninger-Turm" wurde 2009 nach dem Ausstieg des damaligen Hauptsponsors zunächst in „Eschborn-Frankfurt City Loop“ umbenannt. Ab 2010 hieß das Rennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt". 2018 ändert sich der Name erneut und heißt nun kurz und bündig "Eschborn-Frankfurt".

Radrennen Eschborn-Frankfurt am 1. Mai 2018, Logo © Gesellschaft zur Förderung des Radsports mbH
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Name und Logo ändern sich, die Klasse bleibt: 2017 zählte das Rennen erstmals zur WorldTour, nachdem es im Sommer 2016 vom Radsportweltverband UCI in diese Eliteliga der Radsportveranstaltungen hochgestuft worden war. Entsprechend hochklassig war die Beteiligung 2017. Gesiegt hat 2017 im Profirennen der Norweger Alexander Kristoff, nun schon zum dritten Mal hintereinander. Zweiter wurde sein Teamkollege Rick Zabel, dessen Vater Erik Zabel genau dieses Radrennen 1999, 2002 und 2005 gewonnen hatte. Als Dritter aufs Treppchen schaffte es Lokalmatador John Degenkolb.

Besonderheit dieses Radsportereignisses ist jedes Jahr die traditionelle, weltweit im Radsport einmalige Vielfalt mit diversen verschiedenen Rennen - von breiten- bis hochleistungssportlich ausgerichtet - an einem Tag. Ob Profi, ambitionierter Hobbysportler oder Radsportnachwuchs: Für alle ist etwas dabei.
Und entlang der Strecke: Party!

Die 57. Auflage des Radklassikers enthält mehr Schwierigkeiten als bisher, verteilt auf 211 Kilometer und mehr als 2.200 Höhenmeter. Für größere Herausforderungen sorgen die Taunusrunde und ein anspruchsvolleres Finale in Frankfurt. Einige der legendärsten Anstiege aus der Geschichte des Rennens kehren zurück: der Anstieg in Ruppertshain wird dreimal anstatt nur einmal befahren, die Billtalhöhe ist nach sieben Jahren Pause wieder Teil der Strecke und wird gleich zweimal überquert, die zielanfahrt führt über den Hainer Weg, der bis 2001 die Zielgerade des Rennens war!

Viele weitere Infos bietet auch der Link in der rechten Spalte.

Viele verschiedene Rennen, rund 6000 Radfahrer und attraktive Expos ...

Viele verschiedene Rennen an einem Tag, rund 180 Spitzenprofis, zwei Starts, zwei Ziele, riesige Expos, rund 6000 Radfahrerinnen und -Radfahrer, mehr als 800.000 Zuschauer an der über 200 Kilometer langen Strecke, sechs Städte und Gemeinden im „Team Taunus“, Live-Übertragung im hr-fernsehen, WorldTour-Rennen. Auf das traditionsreiche Profirennen und auf Initiativen wie dem Inklusionsrennen geht das gute Renommee dieses Radsporttages zurück. Jeder, der ein Fahrrad besitzt, also vom Erstklässler bis zum Rentner, hat die Gelegenheit mitzumachen und am 1. Mai einen Wettbewerb auf den Spuren der Profis zwischen Eschborn, Frankfurt und dem Taunus zu erleben.

Auch 2017 ging es für die Profis wieder viermal über den knackigen Mammolshainer Stich, der in der Spitze eine Steigung von 23 Prozent aufweist. Diese Streckenführung hat sich bewährt und wird weitergeführt, denn dort warten tausende Fans auf die Weltklassefahrer, um sie wie bei der Tour de France anzufeuern. Die Bilder mit der Frankfurter Skyline im Hintergrund sind überwältigend.

Die Gemeinden, die Eschborn-Frankfurt intensiv unterstützen und zum „Team Taunus“ gehören, sind neben Bad Homburg noch Sulzbach, Eppstein, Oberursel und Schwalbach. 2017 hinzugekommen ist nach einer achtjährigen Pause Bad Soden.